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Nina Prinz beendete den ersten Tag am Sachsenring auf Position 34 © QMMF

Am ersten Trainingstag verliert Wildcard-Starterin Nina Prinz etwa dreieinhalb Sekunden auf die Spitze und hofft auf eine Steigerung am Samstag

QMMF stellt Nina Prinz beim Rennwochenende am Sachsenring eine Speed Up bereit und ermöglicht der Deutschen, Erfahrungen in der Moto2-WM zu sammeln. Beim Trainingsauftakt am Freitag zog sich die routinierte Superbike-Pilotin ordentlich aus der Affäre und zeigte eine solide Vorstellung. Zur Spitze fehlten 3,660 Sekunden. Doch ganz reibungslos verlief der Tag aus technischer Sicht nicht.

"Heute hatten wir einen guten Auftakt, doch leider konnte ich mich in der zweiten Session nicht steigern, weil wir einige kleine Elektronikprobleme hatten. Ich hoffe, dass ich morgen etwas schneller bin", erklärt Prinz, die sich freut, endlich in der WM Erfahrungen zu sammeln. "QMMF versuchte 2012 zum ersten Mal, mir eine Grand-Prix-Erfahrung zu ermöglichen. Damals scheiterten wir am Alterslimit für Wildcard-Starter. Doch dieses Mal hat es geklappt, was mich sehr freut."

"Ich möchte dem QMMF-Team für diese Chance danken. Ein Traum wird wahr. Nun müssen wir das Optimum aus dieser Chance holen, auch wenn es schwierig ist, sich für lediglich ein Rennen an diese Kategorie zu gewöhnen. Wir haben in Aragon getestet, um uns vorzubereiten. Das lief gut. Da ich ziemlich lange 1.000er-Superbikes fuhr, ist die Umstellung zur 600er schwierig. Das Motorrad hat weniger Leistung und das verlangt einen anderen Fahrstil", berichtet die Speed-Up-Pilotin.

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