vergrößernverkleinern
Marcel Schrötter ist mit dem ersten Trainingstag nicht restlos zufrieden © FGlaenzel

Der Deutsche Marcel Schrötter bleibt trotz mühsamen Auftakts in seinem Heim-Grand-Prix auf dem Sachsenring zuversichtlich

Der 21-jährige Schrötter musste am ersten Trainingstag auf dem kurvenreichen Sachsenring Lehrgeld bezahlen, als er mit einer aus dem Vorjahr bekannten Reifenoption sein Programm für das Wochenende startete. Im Gegensatz zu damals erwies sich diese am Freitag bei trockenen aber bei weitem weniger heißen Temperaturen allerdings als unbrauchbar. Dieser und ein paar weitere Umstände brachten den Tech-3-Pilot und seine Crew ein wenig aus dem Konzept, weshalb der Auftakt in das neunte Rennwochenende aus Sicht der Ergebnisse zum Vergessen war.

Der Deutsche blickt dennoch dem weiteren Wochenende optimistisch entgegen, da man trotz aller Schwierigkeiten einen guten Weg für den zweiten Trainingstag mit dem Qualifying für die Startaufstellung gefunden hat. Im zweiten Training landete er auf Platz 25. "Auch wenn die Resultate nicht unbedingt zum Herzeigen sind, bin ich trotzdem der Meinung, dass wir schon den richtigen Weg eingeschlagen haben. Wir wissen woran es lag und von dem her werden wir morgen sicher besser dastehen."

"Der Sachsenring ist von Haus aus eine schwierige Rennstrecke und wenn dann ein, zwei Dinge nicht einwandfrei passen, dann summiert sich das eben in der Rundenzeit", so Schrötter. "In beiden Trainings wollte es einfach nicht gelingen, ein gutes Gefühl für die Bedingungen zu finden und zudem fehlte es jederzeit an Grip. Darüber hinaus kam ich mit den Reifen auch nicht klar."

"Jene Option, die im vergangenen Jahr hier bestens funktionierte, war definitiv unbrauchbar für uns. Das bereitet natürlich Kopfzerbrechen und somit geht wertvolle Trainingszeit verloren. Der Freitag verlief eben einmal alles andere als geplant oder wie wir uns es vorgestellt hatten. Abgehakt und Blick nach vorne gerichtet, morgen ist ein neuer Tag."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel