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Sandro Cortese konnte sich im Qualifying nicht mehr steigern © pacepix.com

Nachdem Sandro Cortese die drei Freien Trainingssitzungen am Sachsenring als Gesamtfünfter beendete, war im Qualifying nur der 21. Startplatz drin

Ernüchterung machte sich breit in der Intact-GP-Box, als gewiss war, dass Sandro am morgigen Sonntag von Platz 21 aus der siebten Reihe in den Großen Preis der Moto2 von Deutschland auf dem Sachesenring starten muss. Der Tag hatte gut angefangen - mit der fünftschnellsten Zeit im dritten und letzten Freien Training. Allerdings war es dem Botschafter des Sachsenrings nicht möglich, seine Zeit von 1:25.361 Minuten vom Vormittag im Qualifying zu schlagen. Die Gründe dafür müssen noch genau analysiert werden.

"Heute Morgen hatte alles geklappt, wir waren wieder auf Platz fünf", sagt Cortese. "Ich bin im Qualifying zwar an meine Rundenzeit herangekommen, konnte mich aber nicht effizient verbessern. Wenn man so eng beieinander liegt, muss einmal eine ganz schnelle Runde dabei herausspringen, um weit nach vorne zu fahren. Und das war heute nicht möglich. Wir haben in allen Sektoren verloren, jetzt müssen wir schauen, woran es lag. Der Durchschnittspeed ist eigentlich ganz ok. Eine bessere Rundenzeit war aber einfach nicht möglich."

"Ich kann es selber nicht so richtig verstehen, ehrlich gesagt", rätselt Teamchef Jürgen Lingg. "Heute Morgen hat alles gut ausgeschaut und auch im ersten Versuch im Qualifying. Dann haben wir neue Reifen montiert und ab da ging nichts mehr. Dann haben wir noch einmal die Reifen getauscht, aber es ging einfach nicht vorwärts. Es ist halt eine trickreiche Strecke, auf der muss man es laufen lassen und sanft fahren. Vielleicht wollte Sandro zu viel und hat damit genau das Gegenteil erreicht. Aber jetzt lassen wir den Kopf nicht hängen. Wir haben auch noch Ideen für morgen und dann werden wir das Beste daraus machen."

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