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Die Sonderlackierung brachte Jonas Folger beim Heimrennen kein Glück © FGlaenzel

Moto2-Rookie Jonas Folger muss am Sachsenring eine weitere Enttäuschung verkraften und geht mit dem dritten Nuller in Folge in die Sommerpause

Nach durchwachsenen Trainings folgte beim Grand Prix in Deutschland kein Happy-End für Jonas Folger. Der Deutsche musste das Heimrennen vorzeitig beenden und verpasste damit die Chance, nach den Nullern in Barcelona und Assen, Punkte zu holen. Ein Problem mit dem Schaltautomat führte zum Ausfall am Sachsenring. In der Fahrerwertung konnte sich Folger auf Position neun behaupten.

"An diesem Wochenende war von Beginn an der Wurm drinnen. Ausgerechnet beim Heimrennen sich mit so vielen Schwierigkeiten abmühen zu müssen, ist enttäuschend", bemerkt Folger. "Ich tue mir auf dieser Piste schon immer schwer, aber dieses Mal wollte es einfach nicht gelingen, ein gutes Gefühl für das Motorrad und ebenso für die Strecke zu bekommen. Schließlich haben wir Sonntagvormittag während des Warmups doch noch etwas gefunden, was zu einer Besserung der Situation geführt hat."

"Dank dieser Änderungen fühlte ich mich um einiges wohler und ich war endlich in der Lage, konkurrenzfähige Rundenzeiten zu fahren. Nach der achtschnellsten Rundenzeit war ich froh, dass es ein Licht am Ende des Tunnels zu erkennen ist und ich dachte, ein gutes Rennen fahren zu können", berichtet der Kalex-Pilot. "Von dem her ging ich mit gestärkten Selbstvertrauen und zusätzlicher Motivation in das Rennen."

"Jedoch funktionierte der Schaltautomat gleich nach dem Start nicht mehr. Ich habe versucht, das Problem irgendwie zu lösen oder zumindest in den Griff zu bekommen, oder wartete eben, dass es sich von selber erledigt. Schließlich habe ich das Rennen doch aufgegeben, weil es aussichtslos war, weiterzufahren, nachdem ich mit jeder Runde langsamer wurde. Zu allen Schwierigkeiten hatte ich am Ende auch noch Pech in diesem Rennen", bedauert der Deutsche.

"Ehrlich gesagt bin ich froh, dass es nun in die Sommerpause geht. Es wird bestimmt nicht lange dauern, bis der Frust dem Alltag weicht und die vergangenen drei Rennen vergessen sind. Mit etwas relaxen und abschalten wird das sicher leichter fallen", ist Folger überzeugt. "Nach kurzen Ferien werde ich das Training wieder fortsetzen und mich für die nächsten Rennen vorbereiten. Hoffentlich haben wir Mitte August in Indy mehr Glück als zuletzt."

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