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Tech-3-Pilot Marcel Schrötter sucht noch nach der optimalen Linie
Marcel Schrötter erlebte keinen berauschenden Heim-Grand-Prix © FGlaenzel

Mit Platz zwölf erzielt Tech-3-Pilot Marcel Schrötter am Sachsenring ein versöhnliches Ergebnis, ist mit seiner Leistung aber nicht komplett zufrieden

Das Rennwochenende am Sachsenring war für Marcel Schrötter eines der schwierigeren. Der Tech-3-Pilot startete am Freitag mit schwachen Rundenzeiten in den Heim-Grand-Prix und steigerte sich bis zum Rennen deutlich. Am Renntag fuhr der Deutsche zu Platz zwölf und sammelt vier Punkte für die Meisterschaft. Auf Sieger Dominique Aegerter verlor Schrötter 33 Sekunden. Teamkollege Ricard Cardus kam sechs Sekunden vor Schrötter ins Ziel und wurde Elfter.

"Rang zwölf im Heimrennen entspricht sicher nicht den Zielsetzungen", stellt Schrötter klar. "Aber wenn man auf den Freitag zurückblickt, wo ich da noch platziert war, ist das allemal ein schöner Abschluss. Auch wenn es kein großartiges Rennen von mir war, denn ich wollte unbedingt ins Ziel kommen und nicht wie vor einem Jahr das Ding wegwerfen. Der Sachsenring-Grand-Prix war aus unserer Sicht einmal mehr ein verdammt schwieriges Wochenende."

"Während des Rennens war es nicht anders als an den Trainingstagen, nämlich die zwei, drei Zehntelsekunden zu finden, um mit der ersten Verfolgergruppe mitfahren zu können. Meine Rundenzeiten waren zwar sehr konstant, aber leider nicht schnell genug. Darüber hinaus war es eine anstrengende Angelegenheit, da ich nur mit viel Mühe das Motorrad unter Kontrolle halten konnte", berichtet der Tech-3-Pilot.

"Weiter vorne zu landen, wäre nur mit viel Risiko verbunden gewesen", erklärt Schrötter. "Zumindest konnte ich in der Schlussphase gegen Louis (Rossi; Anm. d. Red.) noch eine Position gewinnen. Mit diesem Angriff habe ich lange zugewartet, weil nach vorne sowieso nicht mehr viel gegangen wäre und womöglich er kurz vor dem Ziel noch gekontert hätte. So bin ich eben in einem aus meiner Sicht farblosen Rennen als Zwölfter ins Ziel gekommen."

"An dieser Stelle möchte ich trotzdem meinem Team ein großes Dankeschön ausrichten, denn sie unterstützen mich auch in schwierigen Zeiten immer bestmöglich und schuften von Freitag bis Sonntag unermüdlich, um das Motorrad ständig zu verbessern, damit die Sache für mich einfacher wird. Sie bringen dabei auch sehr viel Geduld mit, was gar nicht hoch genug zu schätzen ist. Hoffentlich werden wir zusammen schon bald wieder mehr Erfolg haben. Ich zähle auf eine bessere zweite Saisonhälfte", so Schrötter.

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