Die Leiche des am vergangenen Sonntag beim Motorrad-Grand-Prix in Misano tödlich verunglückten Japaners Shoya Tomizawa soll am Wochenende in seine Heimat übergeführt werden.

Die Obduktion ergab, dass der 19-Jährige wegen einer Quetschung des Brustkorbs, die das Herz und die Lungen zum Stillstand gebracht hatte, gestorben war. Tomizawa hatte die Verletzungen erlitten, als er nach seinem Sturz von zwei anderen Fahrern überrollt worden war.

Die Eltern des Toten veröffentlichten am Donnerstag in den italienischen Zeitungen einen Brief, in dem sie mit bewegenden Worten ihren Sohn beschrieben: "Er vermittelte immer pure Lebensfreude, und er ist gestorben, als er das tat, was er am meisten liebte: ein Motorrad zu fahren."

Inzwischen laufen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in der norditalienischen Stadt Rimini gegen die beiden Fahrer Scott Redding und Alex De Angelis weiter. Sie hatten dem nach seinem Unfall auf der Strecke liegenden Tomizawa nicht mehr ausweichen können. Gegen beide wird wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung ermittelt.

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