Deutschlands neuer Motorrad-Held Stefan Bradl will die "rechte Hand" von Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel werden.

"Es gibt derzeit einen richtigen Vettel-Hype im deutschen Motorsport. Vielleicht kann ich so etwas wie seine rechte Hand werden und ihn unterstützen, damit nicht alles auf ihm lastet", sagte der schon als "Motorrad-Vettel" bezeichnete Bradl.

Bradl hat nach sechs Rennen der Moto2-Klasse bereits vier Siege auf dem Konto und führt die WM-Wertung mit 62 Punkten Vorsprung an.

Der Titel sei jetzt "natürlich das Ziel", sagte Bradl, aber "wir haben noch einige Rennen zu fahren."

Zudem wird Bradl am kommenden Wochenende einen Gaststart auf vier Rädern absolvieren. Beim VW Scirocco Cup im Rahmenprogramm der DTM wird der souveräne WM-Spitzenreiter der Moto2-Klasse auf dem Lausitzring an den Start gehen.

"Es ist eine Premiere für mich, mein erstes Autorennen. Ich möchte mal schauen, wie das so mit vier Rädern klappt", sagte Bradl, der das Auto bereits einmal getestet hat: "Ich freue mich sehr auf den Start, denn ich bin absolut autoverrückt."

Eine weitere Premiere wird Bradl bei einer Demorunde auf der Ducati erleben, es wird seine erste Runde mit einem MotoGP-Bike. Bradl wird bereits von zahlreichen MotoGP-Teams umworben, hat Diskussionen um seine Zukunft aber auf den August verschoben, um sich auf das aktuelle Titelrennen zu konzentrieren.

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