Die deutschen Motorrad-Piloten haben beim Großen Preis der Niederlande einen ausgezeichneten Start hingelegt.

Im ersten freien Training zum siebten WM-Lauf fuhr Moto2-Spitzenreiter Stefan Bradl (Zahling) in Assen bei schwierigen Bedingungen Bestzeit und unterstrich einmal mehr seine derzeitige Ausnahmestellung.

Damit war der Kalex-Pilot auch Tagesschnellster, die geplante zweite Session wurde für alle Klassen wegen einer Fahrbahnverschmutzung abgesagt.

Den Reinigungskräften war es in fast zwei Stunden nicht gelungen, eine Ölspur vollständig zu entfernen. Die Veranstalter beendeten deshalb den Trainingstag.

Auch in der 125ccm-Klasse hatte in Jonas Folger ein deutscher Pilot die Nase vorn. Der 17-Jährige aus Schwindegg, der vor zwei Wochen in Silverstone den ersten Sieg seiner Karriere gefeiert hatte, entschied das erste Training vor seinem Aprilia-Markenkollegen Sandro Cortese (Berkheim) für sich.

Marcel Schrötter (Vilgertshofen/Mahindra) wurde Zwölfter. Max Neukirchner (Stolberg), zweiter deutscher Moto2-Pilot, belegte den 18. Platz.

In der Königsklasse MotoGP war der Italiener Marco Simoncelli Tagesbester. Der Honda-Pilot verwies seinen Landsmann Valentino Rossi (Ducati) und den australischen WM-Spitzenreiter Casey Stoner (Honda) auf die Plätze.

Die Maschine des Italieners Alex Baldolini hatte zum Ende des Moto2-Trainings wegen eines technischen Defekts viel Öl verloren. Mehrere Fahrer stürzten anschließend auf dem extrem rutschigen Fahrbahnbelag.

Wegen des anhaltenden Regens war es anschließend nicht möglich, das Öl zu binden und für sichere Verhältnisse zu sorgen.

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