Die Spanierin Elena Rosell hat bei ihrem Debüt in der Motorrad-WM reichlich Lehrgeld gezahlt.

Beim Großen Preis der Niederlande in Assen stürzte die 25-Jährige, die als erste Frau in der Moto2-Klasse auf die Strecke ging, gleich mehrfach.

Im zweiten freien Training wurde Rosells Maschine dabei so schwer beschädigt, dass sie nicht am Qualifying teilnehmen konnte. Folglich fehlte sie auch in Rennen.

"Ich bin hergekommen, um etwas zu lernen, und ich habe eine Menge gelernt", sagte Rosell: "Es ist schade, dass das Wochenende für mich so früh zu Ende ist. Ich bin enttäuscht, weil ich weiß, dass ich es besser kann."

Rosell wäre seit Katja Poensgen die erste Frau in einem Lauf zur Motorrad-WM gewesen.

Poensgen hatte 2001 in der 250-ccm-Klasse erstmals Punkte geholt, 2004 beendete die heute 34-Jährige ihre Karriere.

Vom unbefriedigenden Ende ihres Ausflugs in die Moto2 will sich Rosell, die ansonsten in der spanischen Meisterschaft unterwegs ist und im Aspar-Team als Ersatz für den verletzten Julian Simon zum Einsatz kam, nicht entmutigen lassen.

"Wenn ich eine weitere Chance erhalte, werde ich beweisen, dass ich wettbewerbsfähig bin", kündigte Rosell an.

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