Motorrad-Pilot Stefan Bradl wird in der kommenden Saison mit ziemlicher Sicherheit in der Königsklasse MotoGP an den Start gehen.

"So wie es momentan aussieht, kann man damit rechnen", sagte der 21-Jährige im "Aktuellen Sportstudio" des "ZDF": "Es gibt Gespräche, ich will aufsteigen und habe das Potenzial. "

Zu viele Gedanken über den geplanten Aufstieg will sich der überlegene WM-Spitzenreiter in der zweithöchsten Klasse Moto2 aber noch nicht machen.

"Ich bin Sportler. Ich konzentriere mich auf die aktuelle Saison und schaue, das ich das Bestmögliche raushole", sagte Bradl.

Derzeit führt der Sohn des ehemaligen Vizeweltmeisters Helmut Bradl das Klassement mit beruhigenden 57 Punkten Vorsprung an, obwohl er am Samstag beim Großen Preis der Niederlande in Assen gestürzt und zum ersten Mal in der laufenden Saison leer ausgegangen war.

Der Zahlinger hat das Missgeschick bereits abgehakt. "Für mich ist das nur eine Momentaufnahme", sagte Bradl, der drei Runden vor Schluss auf Platz sieben liegend ins Kiesbett gerutscht war.

"Ich habe einen Fehler gemacht", gab Bradl zu. Das Missgeschick war allerdings auch den schwierigen Bedingungen geschuldet: "Das war ein Wetter, da sollte man zu Hause bleiben."

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