Stefan Bradl ist beim Deutschland-GP am Sachsenring auf den zweiten Platz gefahren.

Den Sieg in der Moto2 holte sich der Spanier Marc Marquez, der von der Pole Position ins Rennen ging und mit dem Sieg den Rückstand auf Bradl in der WM auf 27 Zähler. Dritter wurde der Alex De Angelis vom Team JIR Moto2.

Mann des Rennens war der Schweizer Randy Krummenacher, der von Position 15 auf Rang vier vorfuhr.

Mit einer Enttäuschung endete das Rennen für MZ-Pilot Max Neukirchner. Der 28-Jährige, der keine 15 Kilometer von dem Traditionskurs bei Hohenstein-Ernstthal entfernt wohnt, landete nach einer Kollision in der sechsten Runde im Kiesbett und schied aus.

Bradl behauptete am Start seinen zweiten Platz und konnte mit seiner Kalex den Kontakt zu Marquez (Suter) halten. In der 14. Runde attackierte der Schwabe seinen härtesten Konkurrenten im Kampf um den WM-Titel, zog vorbei und setzte sich anschließend sogar etwas ab.

Marquez hielt allerdings weiter dagegen und lieferte sich einen harten Kampf mit Bradl, sieben Runden vor dem Ende setzte sich der amtierende 125ccm-Weltmeister nach einem gelungenen Überholmanöver wieder an die Spitze.

Bradl versuchte alles, um noch einmal zu antworten, konnte den starken 18-Jährigen aber nicht mehr am Sieg hindern.

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