Stefan Bradl hat im Titelrennen der Moto2 einen Rückschlag erlitten, mit einer kämpferischen Vorstellung aber immerhin Schadensbegrenzung betrieben.

Beim Großen Preis von Indianapolis fuhr der WM-Spitzenreiter nach dem enttäuschenden Qualifying vom 22. bis auf den sechsten Platz nach vorne, liegt in der WM-Gesamtwertung nach dem Sieg seines schärfsten Rivalen Marc Marquez allerdings nur noch 28 Punkte vor dem Spanier.

"Ich versuche einfach, ein bisschen Spaß zu haben und das Feld aufzumischen", hatte Bradl vor dem Start angekündigt, und der Zahlinger hielt Wort. Schon in der ersten Runde zog der Titelfavorit an drei Kontrahenten vorbei, in der zwölften Runde war der Kalex-Pilot bereits Elter.

Auch im weiteren Rennverlauf attackierte Bradl konsequent die vor ihm fahrenden Piloten und machte dabei Boden gut, mehr als Platz sechs war am Ende aber nicht drin. Hinter Marquez komplettierten dessen spanische Landsmänner Pol Espargaro und Esteve Rabat das Podium. Max Neukirchner (Stollberg/MZ) belegte den 24. Platz.

Bei einem Sturz im Freien Training hatte sich Bradl am Samstag Hautabschürfungen zugezogen und war im Qualifying wegen des Handicaps nur auf den 22. Platz gekommen.

Nach elf von 17 Saisonrennen hat Bradl 193 Punkte auf dem Konto, dahinter folgt Marquez (165).

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