Stefan Bradl hat vor dem Moto2-Showdown in Valencia (ab Fr., 13 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) Unbehagen für den Fall zum Ausdruck gebracht, dass er 2012 den Platz des tödlich verunglückten Marco Simoncelli bei Gresini in der MotoGP übernehmen sollte.

"Das ist keine Alternative, auf die man stolz sein könnte", sagte der Bayer dem Fachmagazin "Speedweek". Seine Hoffnungen, in die Königsklasse aufzusteigen, hatten sich zerschlagen, auch weil sein jetziges Team Kalex die Finanzierung nicht stemmen konnte.

Vor dem abschließenden Saisonrennen, bei dem Bradl ein 13. Platz zum Titelgewinn genügen würde, ist er sich der allgegenwärtigen Gefahren bewusst: "Es kann auch bei mir jederzeit etwas passieren. Man kann ein solches Rennen nicht planen."

Allerdings stehe sein Verfolger Marc Marquez unter noch größerem Druck, da er zwingend gewinnen muss, um seine WM-Chance zu wahren.

Dass der Spanier angeschlagen ist, blendet Bradl aus: "Ich mache nicht den Fehler, ihn zu unterschätzen."

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