Stefan Bradl wollte die Glückwünsche lieber nicht annehmen.

"Ich traue dem Ganzen nicht", sagte der Motorrad-Pilot, als ihn die Nachricht vom angeblichen Startverzicht seines einzigen Titelkonkurrenten Marc Marquez vor dem Abflug nach Valencia (Training, Fr., ab 13 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) erreichte.

Der 21-Jährige tat gut daran, die vermeintliche Entscheidung im Rennen um die WM-Krone in Frage zu stellen, denn schnell sah die Sache schon wieder ganz anders aus.

Hinter dem Einsatz des Spaniers steht vor dem Saisonfinale in seiner Heimat zwar weiter ein großes Fragezeichen, eine kleine Chance gibt es aber noch.

Marquez leidet nach einem Sturz vor drei Wochen in Malaysia noch immer unter Seh- und Gleichgewichtsstörungen.

Bei einem Start des Mallorquiners würden Bradl drei Punkte, und damit Rang 13, zum Titelgewinn reichen.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel