Motorrad-Pilot Stefan Bradl hat seinen Vater Helmut mit dem Gewinn des Weltmeistertitels in Begeisterung versetzt. "Das Ziel ist erreicht und das ist ganz einfach megageil", sagte der frühere Vizeweltmeister in Valencia bei SPORT1.

Der 49-Jährige verspürte neben aller Freude auch große Erleichterung: "Am Herzen fallen gerade große Brocken runter."

Dass der 21-Jährige das Familienduell mit dem Triumph in der Moto2 für sich entschieden hat, bereitet Helmut Bradl keine Probleme. "Es bleibt ja in der Familie. Was ich nicht geschafft habe, hat halt der Kleine gemacht. Er ist Weltmeister, das muss man sich eigentlich erstmal auf der Zunge zergehen lassen."

Bradl senior, vor 20 Jahren Vizweltmeister in der 250ccm-Klasse, lobte die Leistung des neuen Weltmeisters in höchsten Tönen: "Diese Nervenbelastung, die er das ganze Jahr ausgehalten hat, ist Wahnsinn."

Vom Erfolg seines Sohnes erhofft er sich einen Schub für den Motorradsport:

"Wir können das brauchen, nach so vielen Jahren wieder einen Weltmeister zu haben. Ich hoffe, dass es ein bisschen einen Hype gibt. Dieser Sport ist so dynamisch, so geil, da können sich viele andere Motorsportarten hinter verstecken. Die Fahrer gehen ein Risiko ein, das ist wie Stierkampf. Absoluter Wahnsinn."

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