Max Neukirchner ist im spanischen Jerez bei den Tests für die neue Saison der Motorrad-WM hinterhergefahren. Der Moto2-Pilot hatte an allen drei Tagen deutlichen Rückstand zur Spitze und kam lediglich zum Auftakt als 17. unter die Top 20.

Neukirchner fuhr 113 Runden und kam auf eine Bestzeit von 1:44,2 Minuten. Am schnellsten waren der Italiener Claudio Corti, der Japaner Takaaki Nakagami und der Brite Scott Redding (alle 1:42,2) unterwegs.

Im Gegensatz zu Neukirchner war Sandro Cortese in der neuen Moto3-Klasse ganz vorne dabei. Der Berkheimer, der bei den ersten offiziellen Testfahrten der 125er-Nachfolgeklasse in Valencia an allen Tagen dominiert hatte, wurde zweimal Dritter und einmal Vierter.

In 1:48,0 Minuten fehlten dem 22-Jährigen vom Ajo-Rennstall neun Zehntel zur Topzeit seines Teamkollegen Danny Kent (Großbritannien/1:47,1). Toni Finsterbusch (Krostitz/MZ) und Jonas Folger (Schwindegg/Racing Team Germany) fehlten in Spanien.

Neukirchner war nach dem Schlusstag enttäuscht. "Ich bin mit den drei Tagen hier in Jerez überhaupt nicht zufrieden, da wir viel zu wenig zum Fahren kamen", sagte der Nachfolger von Weltmeister Stefan Bradl beim Kiefer-Team.

Am Samstag verlor der 28-Jährige durch einen Sturz viel kostbare Zeit, weil er sich an seiner Kalex einen Motorschaden einhandelte.

Trotz aller Widrigkeiten bleibt der Stollberger optimistisch. "Wir wissen, an was wir arbeiten müssen. Ich selbst muss viel an meinem Fahrstil arbeiten und bin froh, dass wir nächsten Monat noch weitere drei Tage hier in Jerez haben werden", sagte der frühere MZ-Fahrer.

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