Der Spanier Marc Marquez ist neuer Moto2-Weltmeister.
Beim Großen Motorrad-Preis von Australien reichte dem 19-Jährigen ein dritter Platz, um vorzeitig den Titel zu holen.
Marquez ist damit Nachfolger des in die MotoGP aufgestiegenen Stefan Bradl, dem er sich im vergangenen Jahr knapp hatte geschlagen geben müssen.
Marquez musste auf Phillip Island lediglich seinem Landsmann Pol Espargaro und Lokalmatador Anthony West den Vortritt lassen.
Sieger Espargaro war der einzige Fahrer, der vor dem Rennen noch eine kleine Chance auf den Titel gehabt hatte. Doch Marquez hätte schon ein 14. Rang gereicht.
Für Marquez ist es bereits der zweite Weltmeistertitel seiner Karriere. Im Jahr 2010 hatte der Suter-Pilot in der inzwischen von der Moto3 abgelösten 125er-Klasse triumphiert.
Beim vorletzten Saisonlauf fuhr Marquez, der in der kommenden Saison in der MotoGP beim Honda-Werksteam den Platz von Casey Stoner (Australien) einnimmt, nicht um den Sieg.
Der Spanier ging wenig Risiko ein und holte sich ohne Mühe die WM-Krone.
Marcel Schrötter (Bimota) wurde 20. und holte erneut keine WM-Punkte. Das Saisonfinale findet in Valencia (11. November) statt.



