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Maverick Vinales hielt im ersten Training die KTM-Meute in Schach © Repsol

Maverick Vinales fährt beim Trainingsauftakt in Mugello die schnellste Runde - Sandro Cortese reiht sich hinter seinem KTM-Teamkollegen Danny Kent als Dritter ein

Der erste Trainingstag in Mugello begann wie gewohnt mit der Moto3-Klasse. Der Himmel über dem italienischen Traditionskurs war bewölkt, aber Regen blieb aus und die Piste war trocken. Fleißig spulten die Nachwuchsfahrer ihre Runden ab. Der Windschatten spielte auf der langen Geraden eine Rolle für die Rundenzeit. Die Bestzeit stellte Maverick Vinales mit der FTR-Honda in 2:00.430 Minuten auf. Dahinter reihten sich zwei KTM-Werksfahrer ein. Mit Platz zwei bestätigte Danny Kent seine derzeit starke Form. Der Brite verbesserte sich noch im letzten Moment und hatte schlussendlich 0,133 Sekunden Rückstand auf Vinales.

WM-Spitzenreiter Sandro Cortese folgte als Dritter (+0,205 Sekunden). Das Feld lag sehr dicht beisammen, denn die ersten zwölf Piloten lagen innerhalb einer Sekunde. Interessant war auch der Blick auf die Topspeedwertung. Auf der langen Geraden war Zulfahmi Khairuddin (KTM) mit 228 km/h der Schnellste. In der Zeitenliste tauchte er allerdings nur auf Position 16 auf. Die KTM-Motoren waren klar die Schnellsten. Sechs der ersten sieben Fahrer der Topspeedwertung hatten Power aus Österreich zwischen den Beinen.

Vinales wurde dagegen nur mit 222 km/h gemessen, aber unter dem Strich hatte er die schnellste Rundenzeit. Unter anderem arbeiteten die KTM-Werksfahrer Kent und Arthur Sissis auf der Geraden im Windschatten zusammen. Zurück zur Zeitenliste. Schnellster Kalex-KTM-Vertreter war Luis Salom als Vierter. Rookie und Lokalmatador Niccolo Antonelli (FTR-Honda) meldete sich als Fünfter im Spitzenfeld. Romano Fenati (FTR-Honda), der die Strecke ebenfalls gut kennt, reihte sich an der sechsten Stelle ein.

Die Top 10 komplettierten Alberto Moncayo (Kalex-KTM), Louis Rossi, Jakub Kornfeil (beide FTR-Honda) und Jonas Folger. Der Deutsche konnte sich mit Rang zehn in Szene setzen, obwohl ihm bei der Höchstgeschwindigkeit acht km/h auf die Schnellsten fehlten. An seiner Ioda gibt es eine überarbeitete Kupplung, die die Zuverlässigkeitsprobleme beheben soll. Da Marcel Schrötter nicht mehr für Mahindra fährt, war Toni Finsterbusch der dritte und letzte Deutsche im Feld.

Der MZ-Pilot hatte einen Rückstand von 2,6 Sekunden und kam auf Platz 31. Statt Schrötter sitzt nun Riccardo Moretti auf der zweiten Mahindra, doch der Italiener konnte sich als 28. nicht in Szene setzen. Dafür setzte Wildcard-Pilot Kevin Calia (Honda) ein Ausrufezeichen. Der Youngster glänzte teilweise mit schnellen Zwischenzeiten und reihte sich schließlich als 17. ein.

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