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Luis Salom hat den Platz von Sandro Cortese im KTM-Werksteam übernommen © FGlaenzel

KTM-Werksfahrer Luis Salom stellt am ersten Trainingstag in Katar die Bestzeit in der Moto3-Klasse auf - Der Deutsche Jonas Folger auf Platz zwei

Die Geheimfavoriten in der Moto3 legten auch im zweiten Freien Training auf dem Losail-Kurs das Tempo vor. Die Zeiten an der Spitze wurden deutlich besser, weil die Strecke mit jeder Runde mehr vom Sand gesäubert wurde. Über weite Strecken hielt Jonas Folger (Kalex-KTM) die Bestzeit, doch am Ende jagte dem Deutschen noch KTM-Werksfahrer Luis Salom Platz eins ab. Der amtierende Vizeweltmeister wurde in 2:07,341 Minuten gestoppt. Folger war in den Schlussminuten an der Box und griff nicht mehr in die Zeitenjagd ein. Deswegen wurde der Aspar-Pilot noch um 0,292 Sekunden auf den zweiten Platz verdrängt.

Auffällig war, dass Folger auf der langen Zielgeraden rund fünf km/h auf die schnellsten Fahrer verlor. Das hatte mit dem Windschatten, mit Folgers großer Körperstatur und der neuen und breiteren Kalex-Verkleidung zu tun. Die drittbeste Zeit stellte Alex Rins (KTM) auf. Ihm fehlten sechs Zehntelsekunden auf Salom. Alle weiteren Fahrer ab Platz vier lagen schon über eine Sekunde zurück.

Auf den Plätzen vier und fünf folgten Alex Marquez (KTM) und Niccolo Antonelli. Letzterer stürzte in Kurve zehn von seiner FTR-Honda, konnte das Motorrad anschließend aber an die Box zurückbringen. Die positive Vorstellung von Mahindra setzte im zweiten Training Efren Vazquez als Sechster fort. Sein Teamkollege Miguel Oliveira rutschte dagegen auf Rang 13 ab. Die neue Mahindra wurde in Kooperation mit Suter entwickelt.

Bester Suter-Honda-Vertreter war Brad Binder als Siebter. Niklas Ajo, Maverick Vinales (beide KTM) und Jakub Kornfeil (Kalex-KTM) komplettierten die Top 10. Vinales konnte am ersten Trainingstag nicht an der Spitze mitmischen, denn es fehlten 1,2 Sekunden auf Salom und eine Sekunde auf Folger. Alle 32 Fahrer konnten im Vergleich zum ersten Training ihre Rundenzeiten deutlich verbessern.

Die weiteren drei Deutschen waren im hinteren Teil des Feldes zu finden. Philipp Öttl (Kalex-KTM) machte einen Sprung auf Platz 25 (+3,3 Sekunden). Toni Finsterbusch, der im Kiefer-Team eine Kalex-KTM fährt, reihte sich direkt dahinter ein. Der Rückstand von Rookie Florian Alt (Kalex-KTM) war mit 4,3 Sekunden etwas größer, womit er 29. wurde.

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