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Luis Salom setzte sich am Ende mit einer perfekten Runde an die Spitze © FGlaenzel

KTM-Werksfahrer Luis Salom stellt im dritten Freien Training die Bestzeit in Katar auf - Jonas Folger hinter Alex Rins Dritter

Für die Nachwuchsfahrer der Moto3-Klasse stand am Freitag nur das dritte Freie Training auf dem Programm. Der Losail-Kurs in Katar war weiterhin sandig, zudem fielen Regentropfen, wodurch die Zeiten des Vortages nicht erreicht wurden. Es herrschte zunächst viel Fahrbetrieb, aber rund zehn Minuten vor Ablauf der Zeit wurde der Regen etwas stärker. Slicks blieben aber die erste Wahl und die Zeiten purzelten noch.

Vizeweltmeister Luis Salom, der in diesem Jahr im KTM-Werksteam von Aki Ajo fährt, setzte sich in 2:08,167 Minuten an die Spitze. Damit war er allerdings um rund neun Zehntelsekunden langsamer als seine Bestzeit am Vortag. Jonas Folger (Kalex-KTM) hielt auch im dritten Training zeitweise Platz eins und landete am Ende auf Rang drei. Die letzten Minuten, als es stärker regnete, verbrachte Folger in der Aspar-Box. Der Rückstand auf Salom betrug 0,489 Sekunden.

Auch der Spanier Alex Rins (KTM) mischte kräftig vorne mit und wurde hinter Salom Zweiter (+0,442 Sekunden). Die Geheimfavoriten waren damit an der Spitze zu finden. Dagegen hatte Maverick Vinales, der in diesem Jahr auch eine KTM fährt, Rückstand - nämlich genau 1,7 Sekunden. Vinales bereitet sein verletzter Finger hauptsächlich in den Bremszonen Probleme. Er beendete das Training als Siebter.

Dafür setzte sich der Australier Jack Miller vom Rading-Team-Germany mit seiner FTR-Honda mit der viertschnellsten Zeit in Szene. Sein Teamkollege John McPhee ging allerdings zu Boden. Auf den Positionen fünf und sechs klassierten sich Efren Vazquez mit der neuen Mahindra und Alex Marquez (KTM). Die Top 10 komplettierten Romano Fenati (FTR-Honda), Dani Webb (Suter-Honda) und Niklas Ajo (KTM).

Die weiteren drei Deutschen im Feld, die alle auf einer Kalex-KTM sitzen. tasteten sich Schritt für Schritt heran. Schnellster dieses Trios war Toni Finsterbusch als 24. Sein Rückstand auf die Spitze betrug 3,6 Sekunden. Sein Kiefer-Teamkollege Florian Alt kam auf Platz 26. Philipp Öttl folgte direkt dahinter auf Rang 27. Ein Aufwärtstrend war bei den jungen Nachwuchsfahrern zu erkennen.

Die rutschigen Verhältnisse wurden einigen Fahrern zum Verhängnis. Neben McPhee stürzte auch Niccolo Antonelli wie am Vortag von seiner FTR-Honda. Folgers Aspar-Teamkollege Eric Granado, der im Vorjahr noch in der Moto2 unterwegs war, rutschte ebenfalls aus und landete im Kiesbett.

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