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Der Deutsche Jonas Folger zählt in Katar zum Kreis der Favoriten © Aspar

Jonas Folger war bisher in Katar in allen drei Freien Trainings konkurrenzfähig - Deshalb blickt der Deutsche zuversichtlich auf das Qualifying und das Rennen

Die Moto3-Klasse hatte am Freitag einen kurzen Arbeitstag in Katar. Lediglich das dritte Freie Training stand auf dem Losail-Kurs auf dem Programm. Die deutsche WM-Hoffnung Jonas Folger war wieder im Spitzenfeld zu finden. Zeitweise hielt der 19-Jährige die Bestzeit, doch am Ende wurde er noch von den beiden Spaniern Luis Salom und Alex Rins überflügelt. Speziell Salom fuhr in den Schlussminuten mit der Werks-KTM eine starke Runde und nahm seinen direkten Gegnern über vier Zehntelsekunden ab.

Folger ist aber nicht beunruhigt, denn zu diesem Zeitpunkt war er an der Box. Zudem lief sein Programm bisher sehr gut. "Obwohl die Streckenbedingungen nicht besonders toll waren, hat es trotzdem Spaß gemacht. Es lag viel Sand auf der Strecke und wir mussten dafür auch die Abstimmung anpassen", berichtet Folger. "Nachdem ich den Großteil der Session dominiert habe, kam ich an die Box und wollte den Reifen wechseln lassen."

"Dann begann es zu regnen und ich konnte meine Zeit nicht mehr verbessern. Dadurch verloren wir auch einige Positionen. Das beunruhigt mich aber nicht. Wichtig ist, dass ich in jedem Training konkurrenzfähig war. Außerdem haben wir auch eine gute Pace für das Rennen", ist Folger für die beiden entscheidenden Tage zuversichtlich.

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