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KTM-Werksfahrer Luis Salom eroberte die erste Pole-Position der Saison © FGlaenzel

KTM-Werksfahrer Luis Salom erobert im Qualifying für den Saisonauftakt in Katar die erste Pole-Position seiner Karriere - Jonas Folger auf Platz vier in Reihe zwei

Im ersten Qualifying der Saison entwickelte sich in der Moto3-Klasse eine Zeitenjagd zwischen den erwarteten Geheimfavoriten. Jonas Folger (Kalex-KTM) stemmte sich auf dem Losail-Kurs in Katar gegen die spanischen Nachwuchsstars. In den letzten Minuten purzelten die Zeiten und es entwickelte sich ein enger Schlagabtausch. Die letzten Runden zählten und am Ende hatte Luis Salom die Nase in 2:07,229 Minuten vorne. Der Vizeweltmeister hat den Platz von Sandro Cortese im KTM-Werksteam von Aki Ajo übernommen und feierte gleiche einen perfekten Einstand. Es war die erste Pole-Position in seiner Karriere.

Es ging eng zu, denn Maverick Vinales meldete sich pünktlich zum entscheidenden Qualifying an der Spitze. Der Spanier sitzt in diesem Jahr ebenfalls auf einer KTM, hat aber auf dem Motorrad noch mit seiner Fingerverletzung zu kämpfen. Nach schwachen Trainings mischte er in den 40 Minuten kräftig mit und war nur um 0,108 Sekunden langsamer als Salom. Die erste Startreihe ist komplett in spanischer und in KTM-Hand, denn Alex Rins wurde Dritter (+0,367 Sekunden).

Folger mischte ebenfalls bei der Zeitenjagd mit, aber schlussendlich konnte er trotz roter Sektorzeiten keine absolute Topzeit setzen. Am Ende fehlten dem deutschen Hoffnungsträger 0,665 Sekunden, womit er am Sonntag die zweite Reihe auf Startplatz vier anführen wird. Eine starke Leistung zeigten wieder die beiden Mahindra-Fahrer mit der Neuentwicklung von Eskil Suter. Miguel Oliveira wurde Fünfter und Efren Vazquez Achter.

Dazwischen reihten sich Alan Techer mit der TSR-Honda und Jakub Kornfeil (Kalex-KTM) ein. Ab Platz fünf betrug der Abstand zur Spitze bereits mehr als eine Sekunde. Die Vorzeichen waren am Samstag etwas anders, denn der Wind hatte gedreht und auf der langen Zielgeraden herrschte nicht mehr Rücken- sondern Gegenwind. Techer war der einzige Honda-Fahrer in den Top 10. Bester FTR-Honda-Vertreter war Romano Fenati als Zwölfter.

Die weiteren drei Deutschen im Feld lagen im hinteren Drittel des Feldes. Toni Finsterbusch wurde 24. (Kalex-KTM/+3,459) und sein Kiefer-Teamkollege Florian Alt 28. (+3,818). Philipp Öttl landete auf Platz 27 (+3,771). Diese drei Nachwuchsfahrer mussten sich alle hinter der Spanierin Ana Carrasco (KTM) anstellen, die ihr erstes Qualifying auf Position 23 beendete.

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