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KTM-Werkspilot Luis Salom setzte sich in der Führungsgruppe klar durch © KTM

KTM dominiert den Saisonauftakt der Moto3 in Katar: Luis Salom legt mit einem Einstand nach Maß los und fährt nach einem intelligenten Rennen zum Sieg

Luis Salom strahlte am Sonntagabend mit der imposanten Flutlichtanlage des Losail Circuit um die Wette. Mit der ersten Pole-Position bei seiner Grand-Prix-Karriere und dem ersten Sieg 2013 feierte der 22-jährige Mallorquiner einen perfekten Einstand im KTM-Team von Aki Ajo. Der Triumph in Katar war auf keinen Fall eine gemütliche Sonntagsabendspazierfahrt, sondern ein über 18 Runden andauernder Kampf mit seinen Markenkollegen Maverick Vinales, Alex Rins und Alex Marquez. Auch Kalex-KTM-Pilot Jonas Folger mischte in der Spitzengruppe mit.

"Für meine Begriffe war es ein ziemlich gutes Rennen, selbst wenn es nicht ganz ohne Schwierigkeiten verlief", fasst Salom zusammen. "Es gibt bestimmt noch einige Aspekte, die wir verbessern können, und selbstverständlich auch wollen. In dieser Kategorie darf man auf keinen Fall an einem Punkt stehen bleiben. Seit dem Beginn unserer Zusammenarbeit im vergangenen Winter hat das Team einen perfekten Job erledigt und heute haben wir das Ergebnis der harten Arbeit aller Beteiligten bekommen."

"Beim finalen IRTA-Test in Jerez ist uns am abschließenden Tag ein großer Fortschritt gelungen, den wir auch erwartet haben. Aber wir haben uns damals ohne das geringste Sturzrisiko gesteigert. Von dem her sind wir sehr zuversichtlich in den ersten Grand Prix gegangen, weil wir in erster Linie auch sehr ruhig und konzentriert an unsere Aufgaben herangehen. Zum Glück ist mein Plan in der letzten Runde aufgegangen. Einfach war es jedenfalls nicht, denn der Hinterreifen war schon ziemlich am Ende", berichtet der Spanier.

"Umso mehr freue ich mich jetzt über meinen ersten Sieg in diesem Jahr, noch dazu, da dieser gleich beim ersten Rennen mit dem neuen Team erfolgte. Ich werde bestimmt die Gelegenheit nutzen, die mir durch Aki Ajo, Red Bull und KTM gegeben wurde. Wir werden sehen, was die nächsten Rennen bringen, aber in jeden Fall werde ich von meiner Seite alles für einen guten Job geben", betont Salom.

"Der enge Rennverlauf hat gezeigt, wie sehr das Niveau dieser Klasse gestiegen ist", hält Manager Marco A. Rodrigo fest. "Die Leistungsdichte ist enorm. Luis hat in diesem Rennen umgesetzt, was von ihm erwartet wird, nämlich fest entschlossen um den Sieg gekämpft. Seine Leistung ist aber umso höher zu bewerten, zumal sich herausgestellt hat, dass der sechste Gang für die Gerade zu lang übersetzt war. Hut ab und Gratulation zu seiner ebenso taktisch klug gewählten Schlussattacke, die Luis zum richtigen Zeitpunkt gewählt. Dieser Triumph ist natürlich ein perfekter Saisonstart. Jetzt heißt es diesen Level beizubehalten und vor allem natürlich Konstanz zu bewahren."

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