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Die Moto3-Piloten dürfen ab 2014 auf mehr Chancengleichheit hoffen © www.motorradrennen.com

Die Moto3-Motoren werden ab der kommenden Saison ausgelost - Fixkosten für eine Saison werden festgelegt, Motoren dürfen behalten werden

In der kleinsten Klasse der Motorrad-Weltmeisterschaft sollten Chancengleichheit und geringe Kosten ganz oben stehen. Im Moment ist das aber nur bedingt der Fall. Im Gegensatz zur Moto2, die seit der Einführung auf Einheitsmotoren von Honda setzt, tobt in der Moto3 seit 2012 auf dem Motoren-Sektor ein harter Kampf. KTM liegt momentan deutlich vor Honda, doch selbst innerhalb eines Herstellers gibt es große Unterschiede.

Das soll sich ab 2014 ändern. Im Rahmen des Katar-Rennens traf sich die Grand-Prix-Kommission und beschloss für die Moto3 einige Änderungen. Ab der kommenden Saison müssen die Hersteller ihre Motoren an die Technische Direktion abgeben. Diese verteilt die Aggregate dann per Zufallsprinzip. Sobald ein Motor seinen Einsatzzyklus beendet, wird er von einem neuen ersetzt. Maximal sechs Motoren sind pro Saison erlaubt.

Nach der Saison dürfen die Teams ihre Motoren behalten und können diese dann für Tests verwenden oder sie verkaufen. Für ein Motor-Paket darf jeder Hersteller pro Saison maximal 68.000 Euro aufrufen. Eine Saison später wird die Maximaldrehzahl der Motoren um 500 Umdrehungen pro Minute (U/min) reduziert, um die Haltbarkeit zu verbessern. Von 14.000 U/min geht man dann auch 13.500 zurück.

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