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Jonas Folger ist gespannt auf die ersten Runden auf dem neuen Kurs in Austin © FGlaenzel

Jonas Folger erwartet einen arbeitsreichen ersten Trainingstag in Austin - Neben dem Lernen der Strecke konzentriert sich sein Aspar-Team auch auf den KTM-Motor

Mit der neuen Rennstrecke in Texas hat Hermann Tilke einmal mehr ein Ausrufezeichen gesetzt. In Zusammenarbeit mit dem 500erWeltmeister von 1993, Kevin Schwantz, entstand der selektive 5.513 Meter lange Rundkurs in Austin, der dieses Wochenende erstmalig Gastgeber der MotoGP-Weltmeisterschaft ist. Für das gesamte Moto3-Starterfeld ist der Kurs absolutes Neuland. Beim ersten Saisonrennen vor knapp zwei Wochen bewahrheiteten sich die Prognosen nach den Wintertests, dass Jonas Folger, Alex Rins, Katar-Gewinner Luis Salom und Maverick Vinales die heißesten Kandidaten für die WM-Krone sind.

Folger kam in Katar als Fünfter ins Ziel, nachdem er in allen Trainings und dem Qualifying regelmäßig an der Spitze des Klassements platziert war. Für Austin hat sich die deutsche WM-Hoffnung wieder viel vorgenommen. "Aus meiner Sicht steht uns ein ganz besonders interessantes Wochenende bevor, mit dem Rennen auf einer komplett neuen Rennstrecke, die noch dazu einiges verspricht. Der Circuit ist für alle Neuland, daher wird es interessant, wie schnell sich jeder einzelne Fahrer den Anforderungen anpassen kann."

"Ich habe zwar schon einige Fotos und Videos gesehen, aber es wäre vermessen zu behaupten, dass ich wirklich mehr Informationen über den Kurs habe", meint Folger im Vorfeld. "Abgesehen von einer schier endlos langen Geraden scheint die Streckenführung sehr trickreich zu sein. Das hat sich auch während der ersten Besichtigungsrunde bestätigt, die ich zusammen mit Nico Terol abgegangen bin."

"Von dem her wartet ein arbeitsintensiver erster Trainingstag auf uns. Neben dem Einprägen der Strecke wird bestimmt auch die Abstimmung der Getriebeübersetzung wegen der vielen unterschiedlichen Streckenabschnitte viel Zeit in Anspruch nehmen." Zuversicht zieht Folger aus der guten Arbeit in Katar. "Zuletzt in Katar haben wir über das gesamte Wochenende einen großartigen Job abgeliefert. Jedoch im Rennen hat der Motor nicht ganz so funktioniert, wie es eigentlich sein sollte."

"Daher werden wir dieses Wochenende diesen Aspekt besondere Aufmerksamkeit widmen, damit wir uns zum einem in diesem Bereich verbessern und andererseits schon wegen der langen Geraden, um dort nicht zu verhungern. In jeden Fall bin ich überzeugt davon, dass mir der 'Circuit of The Americas' gefallen wird - ich denke es wird von der ersten Runde an ein Riesenspaß."

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