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Maverick Vinales fuhr am Freitag die schnellste Moto3-Zeit auf dem CoTA © FGlaenzel

Maverick Vinales stellt in Austin eine überlegene Bestzeit auf und stürzt anschließend in Kurve eins - Jonas Folger mit zwei Sekunden Rückstand Sechster

Im zweiten Freien Training wurden in der Moto3-Klasse deutlich schnellere Rundenzeiten als noch in der Früh gefahren. Zum einen hatten die Fahrer erste Erfahrungen auf dem neuen und anspruchsvollen "Circuit of The Americas" in Austin (Texas) gewonnen. Außerdem bot die Strecke etwas mehr Grip. Rund sieben Minuten vor Ablauf der Zeit stellte Maverick Vinales in 2:18,254 Minuten die Bestzeit auf, doch als der Spanier anschließend die steile erste Kurve anbremste, klappte ihm das Vorderrad seiner KTM ein.

Vinales brachte sein Motorrad zurück an die Box, doch er konnte nicht mehr auf die Strecke fahren. In den letzten Minuten wurde seine Bestzeit auch nicht mehr geschlagen. Im Vergleich zum Vormittag wurde der Kurs um knapp vier Sekunden schneller. An der Spitze der Zeitenliste waren drei Spanier mit drei KTM-Motorrädern zu finden. Alex Rins wurde Zweiter (+0,539 Sekunden) und Luis Salom Dritter (+0,561).

Eine starke Vorstellung zeigte erneut Miguel Oliveira mit der neuen Mahindra aus dem Hause Suter. Der Portugiese landete an der vierten Stelle, er hatte allerdings schon einen Rückstand von 1,352 Sekunden. Romano Fenati folgte als Fünfter und war damit erneut der beste FTR-Honda-Vertreter. Am Vormittag hatte der junge Italiener mit der Bestzeit geglänzt, doch am Nachmittag konnte er nicht so stark zulegen wie die Konkurrenz von KTM.

Auch Jonas Folger (Kalex-KTM) war am Nachmittag nicht ganz an der Spitze zu finden. Der Deutsche landete an der sechsten Stelle, wobei sein Rückstand auf Vinales knapp zwei Sekunden betrug. Für morgen bauen die Aspar-Mechaniker einen neuen KTM-Motor in das Kalex-Chassis ein, denn am Freitag verlor Folger zehn km/h auf der 1,2 Kilometer langen Geraden. Die Top 10 komplettierten Isaac Vinales (FTR-Honda), Alex Marquez (KTM), Danny Webb (Suter-Honda) und Jack Miller (FTR-Honda) vom Racing-Team-Germany.

Ein Ausrufezeichen setzte die Spanierin Ana Carrasco (KTM) mit Position 16. Dagegen waren die drei weiteren Deutschen im Feld, die alle auf einer Kalex-KTM sitzen, weit hinten zu finden. Philipp Öttl wurde 24, Toni Finsterbusch 25. und Florian Alt 26. Vier Sekunden fehlte diesem Trio auf die Spitze. Probleme hatte am Freitag auch Zulfahmi Khairuddin (KTM), der nicht auf Tempo kam und zudem stürzte. Auch Hyuga Watanabe (Honda) legte seine Honda erneut in die asphaltierte Auslaufzone.

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