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Toni Finsterbusch und Teamkollege Florian Alt fuhren am Freitag auf Augenhöhe © www.motorradrennen.com

Toni Finsterbusch und Florian Alt sammeln ersten Daten auf der neuen Strecke von Austin und beenden den ersten Trainingstag im hinteren Mittelfeld

Daten sammeln und viele Runden fahren, das war am heutigen Tag die Hauptaufgabe der beiden Kiefer-Piloten Toni Finsterbusch und Florian Alt (beide Kalex-KTM). Denn von der neuen Strecke beim zweiten Rennen zur Motorrad-Weltmeisterschaft der Moto3 in Austin, gab es bisher noch keine Daten. Finsterbusch (2:22.599 Minuten) und Alt (2:22.673) belegten in den freien Trainings die Plätze 25 und 26 und hatten dabei einen Rückstand von 4,435 bzw. 4,419 Sekunden auf die Bestzeit von Maverick Vinales (KTM). Die beiden Kiefer Piloten sammelten dabei wichtige Erkenntnisse um sich für das Qualifying am morgigen Samstag die richtige Abstimmung zu erarbeiten.

Am heutigen ersten Trainingstag war noch nicht viel Gummi auf der Strecke und somit fehlte der nötige Grip um schnelle Zeiten fahren zu können. Die Zeitabstände auf der Ergebnisliste sprechen daher eine deutliche Sprache. Allerdings wird sich dies nach Einschätzung des Teams bis Samstagnachmittag noch deutlich ändern und die Bedingungen werden sich für alle Fahrer noch verbessern. Kiefer Racing ist dafür gut vorbereitet und sieht dem zweiten Trainingstag zuversichtlich entgegen.

"Die Strecke hier ist schön, aber auch sehr schwer zu lernen. Die Tatsache, dass es hier viele blinde Kurven und auch viele Kurvenkombinationen gibt, macht es schwer eine schnelle Linie zu finden", sagt Finsterbusch über den Kurs von Austin. "Mit meiner Rundenzeit bin ich noch nicht zufrieden, da muss ich noch etwas daran arbeiten. Aber ich hatte auch im zweiten Training am Ende einen kaputten hinteren Reifen, den müssen wir unbedingt mehr schonen. Wir haben uns für morgen schon ein paar Änderungen ausgedacht und ich hoffe es geht in die richtige Richtung."

"Ich bin mit dem Tag soweit zufrieden. Wenn die Strecke zwar auch sehr schön ist, sie zu lernen ist allerdings nicht einfach", besättigt Alt seinen Teamkollegen. "Der Streckenverlauf hat zwanzig Kurven und das ist echt viel. Vor allem weil man in den Kurvenkombinationen erst recht sehr viel Zeit verlieren kann. Auf der langen Geraden ist noch dazu ein Windschatten extrem wichtig."

"Darum hatte ich mich heute aber gar nicht gekümmert. Ich schaute nach einer guten Linie. Windschatten ist morgen im Qualifying wichtiger", erklärt der 16-Jährige. "Wo wir eine Lösung finden müssen ist, dass wir den Hinterreifen über eine Renndistanz bekommen. So wie der Reifen aussah als ich nach dem Training in die Box kam, ich glaube so einen kaputten Reifen hatte ich noch nie", klagt Alt über ähnliche Probleme wie Teamkollege Finsterbusch.

Teammanager Stefan Kiefer bilanziert den ersten Trainingstag wie folgt: "Wenn die Zeitabstände zwar noch relativ groß sind, sind wir trotzdem soweit zufrieden. Es ist eine sehr anspruchsvolle Strecke und wie die Fahrer sich äußern muss es riesigen Spaß machen darauf zu fahren. Nach dem ersten Tag ist bei uns jedenfalls alles im Plan."

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