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Jonas Folger hat gute Eindrücke von der neuen Strecke gesammelt © FGlaenzel

Jonas Folger hat am ersten Trainingstag den neuen "Ciruit of The Americas" kennen und lieben gelernt - Am Samstag steht die Arbeit mit der Abstimmung im Vordergrund

Der "Circuit of The Americas" öffnete am Freitag zum ersten Mal den MotoGP-Fans seine Tore, als die weltweit schnellsten Rennmaschinen die ersten Trainings am neuesten Zugang im WM-Kalender absolvierten. Der Auftakt am Vormittag war der Moto3-Klasse vorbehalten, bei dem die junge wilde Garde die ersten Eindrücke von der anspruchsvollen Streckenführung sammelte. Aspar-Pilot Jonas Folger fuhr am Vormittag die drittschnellste Rundenzeit und beendete den ersten Trainingstag in Texas schließlich als Sechstschnellster.

In erster Linie diente der Freitag zum Kennenlernen der Rennstrecke und um eine Grundabstimmung für den neuen Circuit zu erarbeiten. Folger und seine erfahrene Crew fanden am Nachmittag zwei Sekunden gegenüber der persönlichen Bestzeit aus FP1. Für den Samstag will man mehr Gefühl für die Front an der Kalex-KTM finden, was heute vor allem in den schnellen Abschnitten des selektiven Rundkurses ein Manko war.

"Die Rennstrecke hier gehört mit Sicherheit zu den schwierigsten im Kalender, aber nach zwei Trainings habe ich mich damit angefreundet. Inzwischen liebe ich den CoTA sogar", schwärmt der Deutsche. "Zunächst war es schwer die richtige Linie zu finden, aber während dem ersten Training konnten wir viele Runden fahren und somit haben wir nun unsere Referenzen, die wir für ein erfolgreiches Abschneiden brauchen. Im schnellen Abschnitt verlieren wir viel Zeit, daher müssen wir am Samstag diesen Bereich unser Hauptaugenmerk widmen und versuchen das Setup besser abzustimmen."

"Für die schnellen Kurven brauchen wir ein besseres Gefühl für die Front. Von der Motorleistung her haben wir uns gegenüber dem letzten Mal bereits gesteigert, daher können wir von diesem Aspekt her erleichtert sein." Generell ist Folger mit den Fortschritten zufrieden: " Im Prinzip haben wir eigentlich seit dem letzten Rennen einen gewaltigen Sprung gemacht, sodass wir uns nun fast ausschließlich der Abstimmung des Motorrades widmen können."

"Zum Schluss des zweiten Trainings bin ich in dichten Verkehr geraten, weshalb ich meine Rundenzeit nicht mehr verbessern konnte. Im Großen und Ganzen war es ein positiver erster Trainingstag auf dieser neuen Rennstrecke und obwohl ich nicht ganz vorne platziert bin, mache ich für das restliche Wochenende keine übertriebenen Sorgen."

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