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Jonas Folger konnte den Anschluss an das Spitzentrio nicht halten © Aspar

Jonas Folger hatte in Austin keine Chance auf das Podest - Der Deutsche kam als Vierter ins Ziel und nahm wichtige Punkte mit nach Hause

Das zweite Saisonrennen der kleinsten Grand-Prix-Klasse musste in Texas in zwei Teilen abgewickelt werden, da mit noch acht zu fahrenden Runden ein schwerer Sturz von Jasper Iwema einen Abbruch erforderte. Zum Glück blieb der Niederländer bei diesem schrecklich anzusehenden Unfall unverletzt. Der erste Teil des Rennens brachte wenig Überraschungen, da sich mit Pole-Setter Alex Rins, Maverick Vinales und Luis Salom das Trio aus der ersten Startreihe unmittelbar nach dem Start vom Rest des Feldes absetzte.

Diese drei Piloten dominierten schon alle Trainings beim "Grand Prix of the Americas" und im Verlauf des ersten Teiles war es nicht anders, doch der erforderliche Neustart des Rennens mischte die Karten neu. Über die Sprintdistanz von fünf Runden kämpften Salom und Rins um den Tagessieg, während mit knappem Rückstand Vinales und Jonas Folger folgten. Es ist kein Geheimnis, dass Aspar-Pilot Jonas Folger ein schwieriges Wochenende in Austin erlebt hat. Trotzdem war er in der Lage großartige Leistungen zu bringen.

Am Samstag qualifizierte er sich ungeachtet fehlenden Vertrauens für die Frontpartie an seiner Kalex-KTM für den fünften Startplatz. Am Sonntag fuhr er im ersten Teil auf Rang vier liegend ein einsames Rennen. In der Pause bis zum Neustart gelang es ihm und seiner Crew die Probleme vorne zum Teil zu beheben. Folger ging mit gestärkten Vertrauen vom vierten Startplatz in den Sprint über fünf Runden und konnte auch gleich seine Position absichern. Am Ende verpasste der ehrgeizige Oberbayer das Podium denkbar knapp. Ein kleiner Trost waren zumindest 13 weitere wertvolle Zähler auf seinem Punktekonto.

"Über das gesamte Wochenende taten wir uns ziemlich schwer, uns an den 'Circuit of The Americas' anzupassen. Trotzdem haben wir niemals aufgegeben. In jeder einzelnen Trainingssitzung und auch im Rennen haben wir gekämpft wie ein Löwe. Ich muss zugeben, dass wir vom Rennabbruch ein wenig profitiert haben, weil ich in der Pause meiner Crew nützliche Informationen für Änderungen am Motorrad geben konnte", berichtet Folger.

"Damit haben wir einen Schritt vorwärts gemacht. Schließlich kam ich als Vierter ins Ziel. Trotzdem finde ich es schade, denn ich hatte keine Chance um das Podium zu kämpfen. Wir müssen dennoch zufrieden sein, denn trotz unserer Probleme können wir wieder eine Menge Punkte mit nach Hause nehmen. Zum Abschluss des Wochenendes konnten wir unsere Performance steigern, was in jeder Hinsicht Mut und Zuversicht für das nächste Rennen gibt", blickt Folger zuversichtlich nach Jerez.

"In beiden Teilen des Rennens habe ich in jeder Runde mein Bestes gegeben, aber möglicherweise wollte ich zu viel erzwingen und habe im Sprint ein paar Fehler gemacht, als ich unbedingt an der Spitzengruppe dranbleiben wollte. Deshalb konnte ist mir in der letzten Runde Vinales entwischt. Selbstverständlich würden wir hier gerne um das Podium gekämpft haben, aber ich bin mir sicher, dass wir in Jerez ein besseres Wochenende erleben werden."

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