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Der Niederländer Jasper Iwema hatte bei seinem schweren Sturz viel Glück © FGlaenzel

Jasper Iwema hat sich bei seinem heftigen Sturz in Austin eine Gehirnerschütterung zugezogen - Sein Start beim nächsten Rennen in Jerez ist derzeit fraglich

Jasper Iwema sorgte beim Grand Prix in Texas für eine große Schrecksekunde: Der Niederländer war heftig per Highsider abgeflogen und lag bewusstlos in der asphaltierten Auslaufzone. Die Rennleitung entschied sich sofort für den Abbruch des Moto3-Rennens. Im Streckenkrankenhaus konnte sofort Entwarnung gegeben werden: Iwema war ansprechbar und er hatte sich keine schweren Verletzungen zugezogen. Zur Sicherheit wurde er in ein Krankenhaus nach Austin geflogen. Abgesehen von einer Gehirnerschütterung hat der 23-Jährige den Unfall unverletzt überstanden.

Trotzdem steht hinter seinem Start beim nächsten Grand Prix in Jerez ein Fragezeichen: "Sie haben neue Röntgenaufnahmen und einen MRI-Scan gemacht", sagt Iwema über eine weitere Untersuchung. "Der Doktor hat mir gesagt, dass ich absolute Ruhe brauche. Die Zeit ist aber sehr kurz bis Jerez. Es hängt in erste Linie davon ab, wie ich mich fühle. Ich muss gut auf meinen Körper hören." Die Gesundheit steht an erster Stelle.

Derzeit leidet der Youngster an Schwindelanfällen. Trotzdem hat er Jerez im Blick: "Ich glaube, dass es möglich ist. Ich werde ganz sicher nach Jerez reisen. Am Montag geht mein Flug, damit ich anschließend Zeit habe, mich vom Flug zu erholen und ich mich an die Temperaturen gewöhnen kann." Verantwortung übernimmt auch RW-Teammanager Jarno Janssen: "Wenn er sich nicht gut fühlt, dann wird er nicht starten. Wir werden in Jerez unsere Entscheidung treffen."

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