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Jonas Folger will auch in Misano die vier starken Spanier herausfordern © Aspar

Jonas Folger hofft in Misano zu seiner Podiums-Form von Brünn zurückkehren zu können - Das Streckenlayout kommt dem Deutschen entgegen

Nach zwei Stopps der FIM Moto3-Weltmeisterschaft auf den längsten und schnellsten Rennstrecken des aktuellen Grand-Prix-Kalenders in Brünn und Silverstone, ist an diesem Wochenende der Misano World-Circuit in Italien die nächste Station. Misano gehört mit 4.226 Metern zu den kürzesten Pisten und das Streckenlayout ist eng und kurvenreich. Der Stop-and-go-Charakter birgt viele Geheimnisse, die Fahrer und Techniker zugleich auf Trab halten - vor allem nachdem der Circuit in den vergangenen Jahren mehrmals umgebaut wurde.

Der 20-jährige Jonas Folger erzielte vor drei Wochen im tschechischen Brünn sein zweites Saison-Podium, doch eine Woche später in Silverstone bremsten den ehrgeizigen Racer Setup-Probleme daran, gleich nochmals auf das Podium zu stürmen. Der Youngster aus Oberbayern ist dennoch als Vierter der bestplatzierte Nicht-Spanier in der Punktetabelle.

"Die vergangenen eineinhalb Wochen waren eine willkommene Gelegenheit, etwas Abstand vom Trubel des Fahrerlager-Lebens zu bekommen. Die drei Wochen zuvor ununterbrochen auf Tour zerrten an der Substanz. In der kurzen Pause war ich zuhause in meiner bayrischen Heimat und habe mich mit leichtem Training wie Laufen, Schwimmen und Rad-Touren auf die bevorstehenden Aufgaben vorbereitet", berichtet Folger von seiner rennfreien Zeit.

"Für das Misano-Wochenende habe ich meine Batterien wieder voll aufgeladen und ich fühle mich optimal vorbereitet. Ich hoffe, wir können ein weiteres starkes Rennen wie zuletzt in Brünn abliefern. Seit Beginn der zweiten Saisonhälfte mit dem Indy-GP haben wir wirklich gute Arbeit geleistet und in Brünn wurden wir für unseren unermüdlichen Einsatz belohnt. Nachdem es allerdings in Silverstone nicht so recht klappen wollte, werde ich mich an diesem Wochenende umso mehr anstrengen, um wieder dort anzuknüpfen, wo wir in Brünn waren."

"Misano gefällt mir sehr gut. Es ist eine schöne Rennstrecke mit einigen engen Kurven und ein paar harten Bremspunkten. Insgesamt betrachtet kommt uns das Streckenlayout entgegen. Davon bin ich jedenfalls überzeugt. Hoffentlich erleben wir dieses Mal ein Wochenende mit weniger Ups and Downs. Wir müssen ab Freitag konstant sein und eine Abstimmung erarbeiten, die auf Anhieb und selbstverständlich bis zum Sonntag einwandfrei funktioniert. Wir wissen, wenn uns das gelingt, dann können wir wieder ganz vorne mitmischen."

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