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Jonas Folger zog ein positives Fazit des ersten Trainingstages © FGlaenzel

Jonas Folger ist am Freitag in Misano als Vierter Schnellster Nicht-KTM-Pilot, sieht aber im ersten Sektor noch Steigerungspotenzial - Schwierige Grip-Verhältnisse

Mit Platz vier fand sich Jonas Folger (Kalex-KTM) nach dem zweiten Freien Training der Moto3 zum Großen Preis von San Marino in Misano wieder einmal auf seinem Standard-Platz wieder. Und wie so oft waren es mit Alex Rins, Maverick Vinales und Alex Marquez drei KTM, die schneller als der 20-Jährige waren. "Ich habe mehr oder weniger ein gutes Gefühl aufgebaut für die Strecke und das Motorrad. Im zweiten Training waren wir ziemlich dicht an der Spitze dran", sagt Folger.

Auf die Bestzeit von Rins fehlten dem Bayern heute 0,766 Sekunden. Diesen Rückstand handelte sich Folger vor allem im ersten Teil der Strecke ein. "Das meiste verlieren wir generell im ersten Sektor. Die anderen Sektoren sehen ganz gut aus. Daher müssen wir schauen, dass wir uns im ersten Sektor verbessern, dann sind wir noch weiter vorne", so Folger.

"Wir haben darauf geachtet, dass ich meine Runden fahre und mich darauf konzentriere anstatt einem schnelleren Fahrer hinterherzufahren. Das war die richtige Entscheidung, weil ich einfach noch mehr Informationen ans Team weitergeben kann", erläutert Folger die im Training gewählte Taktik.

Die zahlreichen Stürze, die am Freitag in Misano zu sehen waren, erklärt sich Folger durch die schwierigen Grip-Verhältnisse der Strecke. "Es ist schwierig, ans Limit zu gehen. Der Grip ist eigentlich vom Gefühl her ganz gut, aber wenn man ihn einmal verliert, ist er ziemlich schnell weg. Deswegen gab es ziemlich viele Stürze."

Neben den KTM hat Folger noch einen anderen Konkurrenten auf der Rechnung: "Mahindra war schon seit ein paar Rennen vorne dabei. Was bei Mahrindra im Gegensatz zu KTM noch nicht so der Fall ist, ist die Konstanz. Das kann man nie einschätzen, wie die Mahindra auf welcher Strecke funktioniert." Heute war Brad Binder als Schnellster Mahindra-Pilot nur vier Zehntelsekunden langsamer als Folger.

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