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Maverick Vinales fuhr im ersten Freien Training die schnellste Zeit © KTM

KTM-Pilot Maverick Vinales fährt beim Trainingsauftakt in Misano die schnellste Zeit - Jonas Folger Dritter, Philipp Öttl Elfter und Luca Amato im Mittelfeld

Die Sonne strahlte über dem Misano World-Circuit Marco Simoncelli, als die Moto3-Klasse am Freitagmorgen mit dem ersten Freien Training den Fahrbetrieb aufnahm. Bei perfekten Bedingungen herrschte nicht nur viel Fahrbetrieb, sondern es ging in der Zeitenliste eng zu. KTM war an der Spitze nicht alleine auf weiter Flur, obwohl Maverick Vinales in 1:44,311 Minuten die Bestzeit aufstellte. Der Spanier, der im nächsten Jahr für Pons Moto2 fahren wird, fuhr in den Schlussminuten an die Spitze. Vinales verdrängte Mahindra-Pilot Efren Vazquez noch um 0,228 Sekunden von Platz eins.

Auch Jonas Folger mischte im Laufe der 40 Minuten kräftig an der Spitze mit. Zeitweise hielt der Deutsche mit seiner Kalex-KTM Rang eins und fiel erst am Ende auf Platz drei zurück. Auf die Bestzeit von Vinales fehlten Folger 0,259 Sekunden. Auf den Positionen vier und fünf folgten die beiden KTM-Teamkollegen Alex Rins und Alex Marquez. Miguel Oliveira bestätigte mit der sechstschnellsten Zeit das Potenzial der Mahindra. WM-Favorit Luis Salom, der im nächsten Jahr in der Moto2 Teamkollege von Vinales sein wird, startete das Rennwochenende mit Platz acht.

Der KTM-Pilot aus dem Ajo-Team drehte 17 Runden und büßte eine knappe halbe Sekunde auf die Bestzeit ein. Die Top 10 rundeten die drei FTR-Honda-Fahrer Niccolo Antonelli, Jack Miller und Isaac Vinales ab. Einen starken Auftakt zeigte Philipp Öttl (Kalex-KTM). Der Youngster setzte sich mit der elftschnellsten Zeit in Szene und und war knapp weniger als eine Sekunde langsamer als die Spitze. Auch Luca Amato war deutlich besser unterwegs als zuletzt. Ab Misano sitzt der Deutsche auf einer Mahindra und schaffte sofort den Sprung ins Mittelfeld.

Amato reihte sich mit einem Rückstand von 1,4 Sekunden als 16. ein. Dagegen war das Kiefer-Duo auch in Misano weit hinten zu finden. Toni Finsterbusch wurde 31. und Florian Alt 33. Viel Aufmerksamkeit wurde auch Luca Marini zuteil, dem Halbbruder von Valentino Rossi. Der junge Italiener tritt zum ersten Mal in der WM an und fuhr mit einer FTR-Honda auf Anhieb auf Rang 21.

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