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Philipp Öttl war am ersten Tag in Misano hinter Jonas Folger zweitbester Deutscher © Paddock GP Racing

Rookie Philipp Öttl setzt sich am Freitag in Misano stark in Szene und beendet den Tag mit nur 1,362 Sekunden Rückstand als Zwölfter der kombinierten Zeitenliste

Tec-Pilot Philipp Öttl überraschte am ersten Trainingstag in Misano mit Rundenzeiten, die ihn nur knapp an den Top 10 vorbeischrammen ließen. Mit einer Zeit von 1:44.819 Minuten belegte der Deutsche in der kombinierten Zeitenliste am Freitag den zwölften Platz. "Ich hatte einen sehr guten Tag und war in den Freien Trainings Elfter. Das war richtig gut. Das Motorrad läuft sehr gut", bemerkt er im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Wir haben vorne einen harten Reifen probiert, von dem ich mir mehr Stabilität und Gefühl versprach. Ich fühle mich gut, das Gefühl ist gut, es passt alles zusammen."

"Wenn wir unter den ersten 15 oder 20 sind, dann ist das ziemlich gut. Der Abstand war im ersten Training unter einer Sekunde. Jetzt lag im zweiten zwischen 1,3 und 1,4 Sekunden. Das ist okay. Man kann nicht erwarten, im ersten Jahr Weltmeister zu werden. Das Level ist in der Moto3 sehr hoch", hebt der Moto3-Rookie hervor, der immer besser mit der Kalex-KTM zurechtkommt. "Wir haben seit dem Sachsenring ein neues Setup mit einer längeren Schwinge. Das Motorrad ist dadurch stabiler. Seitdem haben wir das Dämpfersetup verändert."

"Wir möchten das Motorrad noch ein bisschen verbessern und das Grundsetup an die Strecke anpassen. Wir müssen schauen, ob wir unsere Position halten können. Das wird sicher schwer, aber wenn wir im Qualifying in den Top 20 sind, dann ist ein gutes Ergebnis möglich", berichtet Öttl, der noch nichts Konkretes für die kommende Saison berichten kann, aber optimistisch ist, weiterhin fahren zu können. "Es schaut nicht schlecht aus", so Öttl.

Im Tec-Team kann Öttl auf die Erfahrung von Tom Lüthi zurückgreifen. "Ich kann ihn jederzeit um Rat fragen. Er ist sehr freundlich und nett. Er gibt immer die passenden Tipps, weil er sehr viel Erfahrung hat", schildert die deutsche Nachwuchshoffnung. "Es ist schön, dass er bestimmte Dinge an mich weitergibt. Er muss es ja eigentlich nicht machen."

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