vergrößernverkleinern
Jonas Folger kann sich vorstellen, eine weitere Moto3-Saison zu fahren © Aspar

Ein Moto2-Aufstieg von Jonas Folger wird immer unwahrscheinlicher - Startet der Deutsche in der kommenden Saison einen weiteren Versuch, den Moto3-Titel zu holen?

Grand-Prix-Sieger Jonas Folger kämpft seit Jahren mit dem Nachteil, deutlich größer zu sein als seine direkten Konkurrenten. Besonders auf der kleinen Moto3-Maschine macht sich dieser Nachteil besonders stark bemerkbar. Dieses Handicap würde bei einem Aufstieg in die Moto2 weiterhin ein Problem darstellen, doch durch die deutlich stärkeren Maschinen fiele der Nachteil deutlich geringer aus.

Doch bei den Topteams werden die Plätze rar. Zudem hat Folger eine genaue Vorstellung, wie es weitergehen sollte: "Wir wollen unbedingt weiter mit Kalex fahren. Dazu muss es ein gutes Team sein, bei dem auch das Budget gesichert ist. Ich weiß, dass es nicht ganz leicht ist, all dies in der Moto2 unterzubringen", erklärt Manager Chrstian Llavero den Kollegen von 'Motorsport aktuell'.

Deutlich besser sieht es in der Moto3 aus. Hier hat Folger gute Angebote. "Wenn wir es mit der Moto2 nicht hinbekommen, wäre ein gutes Moto3-Team auch eine Option", bemerkt der Deutsche, der sich vorstellen kann, eine weitere Saison im Team von Jorge "Aspar" Martinez zu absolvieren. Da Luis Salom und Maverick Vinales in die Moto2 aufsteigen, könnte Folger sich mit Alex Rins um den Titel streiten.

"Zu Beginn der Saison hatten wir einen Rückstand, weil das Team bei der Abstimmung der Kalex zu konservativ vorging. Aber jetzt sind wir konkurrenzfähig", schildert Manager Llavero. "Wenn ich die Top-Speed-Werte und das Handling anschaue, denke ich, dass die Kalex-KTM das Motorrad wird, das es 2014 zu schlagen gilt. Ich hoffe, dass wir noch eine Möglichkeit in der Moto2 finden, wenn nicht, wird Jonas noch eine Saison in der Moto3 bleiben. Dort sollte er auf alle Fälle um Siege fahren können."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel