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Jonas Folger möchte auch weiterhin eine Kalex fahren © Aspar

Jonas Folger möchte 2014 die Zusammenarbeit mit Kalex fortsetzen: "Wir haben ein wirklich gutes Verhältnis, das ich beibehalten möchte"

Noch ist unklar, wohin im kommenden Jahr in der Motorrad-Weltmeisterschaft der Weg von Jonas Folger gehen wird. Nach zwei Saisons in der Moto3 stehen sowohl ein Aufstieg in die Moto2 als auch ein weiteres Jahr in der kleinsten Klasse zur Diskussion. Derzeit ist allerdings noch nichts spruchreif, wie Folger auf Nachfrage von 'Motorsport-Total.com' erklärt. "Wir sind natürlich in Gesprächen und Verhandlungen mit anderen Teams für nächstes Jahr. Es ist noch nix fix, wir müssen warten. Ich denke nach Misano und Aragon, werden wir zu dem Thema mehr wissen", sagt Folger.

Ein möglicher Aufstieg in die Moto2 könnte an einer Bedingung von Folger scheitern - der Schwindegger möchte auch zukünftig auf nicht auf ein Motorrad von Kalex verzichten, die in der Moto2 für 2014 aber schon größtenteils vergeben sind. "Mir persönlich wäre es wichtig, mit Kalex weiterzumachen, weil ich die Truppe kenne und weil sie mich im vergangenen Jahr unterstützt haben, als ich zum Aspar-Team gewechselt bin. Wir haben ein wirklich gutes Verhältnis, das ich beibehalten möchte", sagt Folger.

Zuvor hatte bereits sein Manager Chrstian Llavero erklärt, auf jeden Fall mit Kalex weitermachen zu wollen und in diesem Zusammenhang auch einen Verbleib bei Aspar in der Moto3 als Option genannt. Dort könnte Folger weiterhin eine Kalex-KTM fahren und so die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Chefkonstrukteur Alex Baumgärtl fortsetzen."Der Alex verbringt viel Zeit mit mir in der Box und neben der Strecke. Er setzt sich wirklich für mich ein. Es ist ganz gut, dass Alex in der Box dabei ist, weil wir uns auf deutsch verständigen können."

Mit neuen Teilen wird Baumgärtl Folger in dieser Saison jedoch nicht mehr versorgen, was für Folger derzeit jedoch auch nicht notwendig ist. "Wir haben neue Teile bekommen, aber das ist schon länger her, weil wir einfach mit dem Material zufrieden sind, das wir jetzt haben. Mit dem Material, welches wir jetzt haben, sind wir immer noch auf der Suche nach einer Basis. Daher brauchen wir kein neues Material."

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