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Jonas Folger ließ sich heute von seiner Verletzung nicht beeindrucken © Aspar

Jonas Folger kämpfte am Samstag in Aragon erfolgreich gegen die Schmerzen im linken Knöchel und startet das morgige Moto3-Rennen aus Startreihe zwei

Sollte an diesem Rennwochenende beim Großen Preis von Aragonien in Alcaniz eine Tapferkeitsmedaille verliehen werden, wäre Jonas Folger erster Anwärter auf die Auszeichnung. Zwölf Tage nachdem sein gebrochener linker Knöchel operiert wurde, biss der 20-Jährige auch heute auf die Zähne und zeigte eine beeindruckende Leistung. Im Qualifying der Moto 3 fuhr der Kalex-KTM-Pilot eine Zeit von 2:00,156 Minuten. Diese bedeutet Position sechs und morgen einen Platz in der zweiten Startreihe.

"Heute war ein weiterer anstrengender Tag für mich, da ich beim Fahrer starke Schmerzen spüre. Ich habe zwar einige schmerzstillende Mittel genommen, trotzdem spüre ich mit jeder Bewegung einen brennenden Stich am Knöchel", sagt Folger. "Abgesehen davon brachte ich im Qualifying doch ein paar ansprechende Runden zusammen und kurz vor Ende der Trainingszeit konnte ich meine Zeit sogar deutlich verbessern. Bis morgen Früh werde ich weiter an meinen Knöchel arbeiten, damit ich für das Rennen in einer besseren Verfassung sein werde."

"Nichtsdestotrotz wird es bestimmt eines der schwierigsten Rennen des Jahres für mich. Ich darf nur nicht die Konzentration verlieren und muss versuchen den Schmerz auszublenden. Das Motorrad ist im Großen und Ganzen perfekt abgestimmt, sodass von dieser Seite betrachtet die Voraussetzungen passen. Jetzt liegt es allerdings an mir, das bestmögliche Resultat herauszuholen", so der Deutsche.

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