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Enea Bastianini macht sich in der Motorrad-WM einen Namen © KTM

Moto3-Rookie Enea Bastianini setzt seinen Aufstieg auch in Assen fort und markiert im Donnerstagstraining Bestzeit - Sturz von Grünwald, Öttl mit Rückstand

WM-Neuling Enea Bastianini fährt sich in der Moto3-Klasse ins Rampenlicht. Zuletzt in Barcelona fuhr der Italiener, der eine KTM im Team von Fausto Gresini fährt, zum ersten Mal in seiner Karriere auf das Podest. Nun fuhr er am ersten Trainingstag im legendären Assen die schnellste Zeit des Tages. Lange hielt WM-Anwärter Jack Miller (KTM) die Spitze, bis in den Schlussmomenten Bastianini schneller war und die Richtmarke auf 1:42.366 Minuten schraubte. Damit war der 16-Jährige um 1,2 Sekunden schneller als die Pole-Position-Runde aus dem Vorjahr.

In der Zeitenliste vom Donnerstag überflügelte Bastianini Miller um 0,206 Sekunden. Isaac Vinales sorgte als Dritter für eine Dreifachführung von KTM bei der Dutch TT. Bastianini fuhr im Vorjahr noch im Rookies Cup. Aktuell ist er in der WM besser unterwegs als Rookies-Cup-Champion Karel Hanika (KTM), der das zweite Freie Training auf Platz 17 beendete.

Bester Honda-Vertreter war Efren Vazquez vom Racing-Team-Germany als Fünfter. WM-Anwärter Romano Fenati (KTM) belegte mit sechs Zehntelsekunden Rückstand Rang sechs. Barcelona-Sieger Alex Marquez (Honda) folgte als Siebter. Rund sieben Minuten vor Trainingsende stürzte Alex Rins von seiner Honda und konnte keine weiteren Runden fahren. Dadurch belegte der amtierende Vizeweltmeister Platz 14.

Ebenfalls zu Sturz kam Luca Grünwald. Der Deutsche rutschte in Kurve fünf aus und hielt sich das linke Handgelenk. Anschließend kehrte Grünwald in seine Kiefer-Box zurück. Er hatte sich beim Handgelenk nicht schwerer verletzt. Da er nur neun Runden fahren konnte, war Grünwald auf Position 31 zu finden.

Im ersten Freien Training hatte sich ein Aufwärtstrend bei Philipp Öttl (Kalex-KTM) angedeutet, denn der zweite Deutsche im Feld fuhr am Vormittag die sechstschnellste Zeit. Allerdings war Öttl im zweiten Freien Training wieder 24. Er fuhr auch um knapp drei Zehntelsekunden langsamer als im ersten Freien Training.

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