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Jack Miller startet in dieser Saison schon zum vierten Mal von der Pole-Position © FGlaenzel

WM-Anwärter Jack Miller (KTM) hält Alex Marquez (Honda) in Schach und erobert die Pole-Position für den Klassiker in Assen - Öttl und Grünwald außerhalb der Top 20

Das Qualifying der Moto3-Klasse zur berühmten Dutch TT in Assen fand nach dem wechselhaften Vormittag wieder auf trockener Strecke statt. Trotzdem kündigten dunkle Wolken am Himmel weiteren Regen an, er blieb aber aus. Die Entscheidung um die besten Startplätze fiel wie gewohnt in der spannenden Zeitenjagd in den Schlussminuten. Alex Marquez (Honda) und Jack Miller (KTM) lieferten sich ein Fernduell, bis schließlich der Australier die Nase vorne hatte.

Miller umrundete den 4,5 Kilometer langen Kurs in den Niederlanden in 1:42.240 Minuten und hielt Marquez um 0,116 Sekunden auf Distanz. Für den WM-Führenden war es die vierte Pole-Position in dieser Saison. Marquez, der zuletzt in Barcelona seinen ersten Grand-Prix-Sieg in diesem Jahr gefeiert hat, startet zum dritten Mal 2014 aus der ersten Reihe. Ein Erfolgserlebnis verbuchte Niklas Ajo mit der neuen Mahindra.

Der Finne eroberte den dritten Startplatz und wird zum ersten Mal überhaupt in seiner Karriere in der ersten Reihe stehen. Seit 2011 ist der Sohn von Teambesitzer Aki Ajo ein Stammfahrer in der Weltmeisterschaft. Die Plätze fünf bis sechs in der zweiten Reihe gingen an Alexis Masbou (Honda), Niccolo Antonelli (KTM) und Alex Rins (Honda). Reihe drei ist fest in KTM-Hand: Isaac Vinales, Karel Hanika und Romano Fenati qualifizierten sich als Siebter bis Neunter.

Für Fenati war es erneut ein schwieriges Qualifying. Der dreifache Saisonsieger und Herausforderer von Miller hatte im Vormittagstraining einen technischen Defekt an seiner KTM. Von Startplatz neun wartet auf den Nachwuchsmann von Valentino Rossi erneut eine Aufholjagd. Das Racing-Team-Germany schaffte ebenfalls keine Spitzenplätze. John McPhee wurde Zehnter und Efren Vazquez 15.

Auch die beiden Deutschen konnten sich keine optimale Ausgangslage für den Grand Prix schaffen. Philipp Öttl fuhr seine beste Zeit des Wochenendes, doch mit 1,4 Sekunden Rückstand wurde der 18-Jährige 25. Kiefer-Pilot Luca Grünwald wurde 31.

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