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Mahindra-Pilot Miguel Oliveira hat seit Mugello ein konkurrenzfähiges Paket © FGlaenzel

Dank einiger Updates gelang es Mahindra, den Rückstand zu Honda und KTM zu verringern - In Assen holte Miguel Oliveira den ersten Podestplatz der Saison

Nach einer soliden Saison 2013 wollte Mahindra in der neuen Saison an der Spitze mitmischen und KTMs Vormachtstellung angreifen. Doch nach einem guten Auftaktrennen in Katar kämpften die Mahindra-Piloten mit Problemen. In Austin, Rio Hondo, Jerez und Le Mans hatten Miguel Oliveira und Brad Binder, die führenden Mahindra-Piloten, Probleme, das Tempo der Konkurrenz mitzugehen.

"Wir hatten einen guten Saisonstart. Doch danach fehlte uns ein bisschen das Glück", bestätigt Mahindra-Rennleiter Mufaddal Choonia im Gespräch mit 'MotoGP.com'. "In Mugello hatten wir ein paar Updates, die gut funktionierten. Im Werk wurde die Fahrbarkeit des Motors verbessert." Mahindra-Moto3-Projektleiter Davide Borghesi bestätigt: "In Mugello konnten wir den Rückstand verringern. Zudem haben wir weitere Entwicklungen in der Pipeline. Wir sind also optimistisch."

Vor der Saison wurde bei Mahindra intensiv gearbeitet: "Das Motorrad unterscheidet sich deutlich von der Vorjahresmaschine. Es wurden umfassende Änderungen bei der Aerodynamik und am Motor vorgenommen", erklärt Choonia. Borghesi ergänzt: "Wir haben viele Komponenten neu konstruiert, um das Gewicht der Maschine zu senken. Bei der Elektronik konnten wir ebenfalls Verbesserungen erzielen. Dadurch haben wir sehr viel Zeit investiert. Zu Saisonbeginn waren wir nicht optimal vorbereitet."

In Assen fuhr Oliveira den ersten Podestplatz der Saison ein. Der Portugiese duellierte sich in der letzten Runde mit Honda-Pilot Alex Rins und zog am Ende den Kürzeren. "Es war ein Wochenende mit Höhen und Tiefen", bemerkt Mahindra-Rennleiter Choonia. "Nach dem Qualifying waren wir nicht besonders zufrieden. Wir konnten nicht die Startplätze herausfahren, die wir uns erhofften."

"Miguel stellte im Rennen eindrucksvoll sein Talent unter Beweis. Wir sind trotzdem ein kleines bisschen enttäuscht, weil wir hofften, dass wir den zweiten Platz ins Ziel retten können", gesteht Choonia, der hoffte, dass sich Oliveira gegen Rins behaupten kann. "Miguel musste sich in der letzten Kurve geschlagen geben, doch wir akzeptieren das Ergebnis natürlich."

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