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Ajo-Pilot Jack Miller setzte im Qualifying auf die richtige Strategie © Red Bull/GEPA

Etwa zur Halbzeit des Moto3-Qualifyings setzt am Sachsenring Regen ein: Jack Miller vor Alexis Masbou und Alex Marquez auf der Pole-Position, Philipp Öttl Elfter

Obwohl die Regenwahrscheinlichkeit für den Samstag lediglich bei zehn Prozent lag, wurden die Moto3-Piloten im Qualifying von einem Regenschauer überrascht. Etwa 20 Minuten vor dem Ablauf der Zeit entleerten sich die dunklen Wolken über dem Sachsenring und beendeten die Zeitenjagd der Moto3-Piloten vorzeitig. Zu diesem Zeitpunkt lag KTM-Ajo-Pilot Jack Miller an der Spitze und durfte sich somit über die Pole-Position freuen.

Miller benötigte 1:26.997 Minuten für seinen schnellsten Umlauf und war damit etwas langsamer als im dritten Freien Training am Samstagvormittag, als er den Kurs in 1:26.767 Minuten umrundete. Ohne den Regenschauer wären die Rundenzeiten in den finalen Minuten des Qualifyings sicher noch gefallen. Kurz vor dem Ablaufen der Zeit gingen noch einmal einige Fahrer auf die Strecke und versuchten, sich noch einmal zu verbessern. Bis auf KTM-Pilot Niccolo Antonelli gelang aber keinem der Piloten eine Steigerung.

Neben Miller starten die beiden Honda-Piloten Alexis Masbou und Alex Marquez aus Startreihe eins. Masbou war 0,109 Sekunden langsamer als Miller, Marquez büßte 0,146 Sekunden auf die Qualifying-Bestzeit ein. KTM-Werkspilot Karel Hanika bestätigte seinen Aufwärtstrend mit der viertbesten Zeit. Der Tscheche lag 0,360 Sekunden zurück und verwies Husqvarna-Pilot Danny Kent und Mahindra-Pilot Brad Binder auf die Positionen fünf und sechs.

Markenvielfalt in Reihe drei: Honda-Pilot Alex Rins, KTM-Pilot Eric Granado und Kalex-KTM-Pilot Juanfran Guevara starten von den Positionen sieben, acht und neun in den Deutschland-Grand-Prix. Gresini-Pilot Enea Bastianini rundet die Top 10 mit seiner KTM ab. Auf Position elf konnte sich Lokalhero Philipp Öttl festsetzen. Der Kalex-KTM-Pilot verlor 0,773 Sekunden auf die Bestzeit und hat beste Chancen auf ein Top-10-Finish beim Heimspiel.

Weniger gut lief das Qualifying für VR46-Pilot Romano Fenati, der sich verpokerte und zu Beginn des Qualifyings zu langsam war. Der Italiener muss am Sachsenring von Startplatz 25 ins Rennen gehen. Beim finalen Versuch ärgerte sich der KTM-Pilot über Landsmann Andrea Locatelli, der ihm im Weg stand. Trotz des erhöhten Risikos konnte Fenati seine Zeit nicht mehr verbessern und muss aus Reihe neun starten.

Ebenfalls enttäuschend verlief das Qualifying für das Racing Team Germany: Efren Vazquez brachte die neue Lackierung seiner Honda kein Glück. Offensichtlich wurde der Spanier vom Sturz im Freien Training gebremst und fuhr nur zu Startplatz 17. Teamkollege John McPhee traf es noch schlimmer: Startplatz 28 beim Heimspiel des Teams. Wildcard-Starter Max Kappler wird am Sachsenring von Position 30 starten. Kiefer-Pilot Luca Grünwald hinterließ einen soliden Eindruck und sicherte sich Startplatz 21. Wildcard-Starter Kevin Hanus geht als 34. und damit Vorletzter in den Deutschland-Grand-Prix.

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