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Luca Grünwald zeigte im Qualifying am Sachsenring eine solide Leistung © pacepix.com

Luca Grünwald lag im Qualifying der Moto3 am Sachsenring lange auf Kurs zu den Top 20, doch dann kam Kiefer der einsetzende Regen in die Quere

Das Qualifying zum neunten Lauf der Motorrad-Weltmeisterschaft der Klasse Moto3 auf dem Sachsenring verlief für Kiefer zuerst ganz gut, aber am Ende wurde das Team Opfer des einsetzenden Regens. Luca Grünwald wird bei seinem Heimrennen aus der siebten Reihe von Startplatz 21 aus ins Rennen gehen. Sein Teamkollege Gabriel Ramos aus Venezuela steigerte seine Zeit auch am Samstag wieder. Er steht am Sonntag auf dem 35. Startplatz.

Grünwald lag im Qualifying lange Zeit in den Top 20 und es zeichnete sich auch ab, dass er seine Zeit noch einmal hätte verbessern können. Aber dann setzte etwa 15 Minuten vor Ende der Session Nieselregen ein und die Jagd nach einer schnelleren Rundenzeit war für ihn vorbei, während andere Fahrer zu diesem Moment schon auf einer schnelleren Runde unterwegs waren und den Waldkraiburger auf den 21. Startplatz verdrängten. Gabriel Ramos steigerte sich, wie schon das ganze Wochenende, ist aber noch immer nicht schnell genug um sich auch in der Startaufstellung weiter nach vorne zu schieben.

"Der Anfang des Qualifying war ok und die Rundenzeit war gut", meint Grünwald. "Dann sind wir mit der mittleren Mischung raus um zu schauen wie schnell man mit dem im Rennen fahren kann. Das war auch gut und ich bin fast die gleichen Zeiten gefahren aber dann hat es leider begonnen zu regnen. Mit einem neuen weichen Reifen wäre da sicher noch etwas gegangen."

"Im ersten Versuch hatte ich auf meiner schnellen Runde wegen viel Verkehr Zeit verloren und bei den engen Abständen macht das natürlich auch gleich einiges aus. Ich war auf dem Sachsenring noch nie annähernd so schnell, habe ein viel besseres Gefühl und es wird auch immer noch besser. Ich weiß warum es besser geht und kann es auch immer wieder abrufen. Deshalb bin ich für das Rennen eigentlich ganz zuversichtlich", so Grünwald.

"Ich war bis zur Unterbrechung ganz gut drauf und hatte auch eine für mich gute Zeit auf der Uhr. Aber dann kam der Regen und zerstörte mir die schnelle Zeit", klagt Ramos. "Heute früh hatte ich wieder ein besseres Gefühl zum Motorrad und ich fuhr auch wieder schneller als gestern, darüber bin ich froh. Ich möchte versuchen mich morgen wieder zu steigern."

"Insgesamt war das von Luca eine gute Vorstellung, heute früh im dritten Freien Training war er schon 14. und wir hatten gehofft, dass er im Qualifying unter die ersten Zwanzig fahren könnte", sagt Teammanager Stefan Kiefer. "Das hätte auch fast geklappt, aber es hat leider drei, vier Runden zu früh der Regen eingesetzt und genau in dem Moment wurde er dann auf den 21. Platz durchgereicht."

"Der Abstand von 1,2 Sekunden ist akzeptabel und ich denke, dass wir für morgen schon Chancen haben um die Punkte zu kämpfen. Bei Gabriel ist der letzte Platz sicher nicht ausreichend und einfach nicht gut genug. Er hat sich zwar Session für Session gesteigert, aber der Abstand nach vorne ist definitiv zu groß und da muss noch was kommen", so Kiefer.

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