Sandro Cortese geht beim Großen Preis von Deutschland am Sachsenring von der Pole Position aus ins Rennen.

In einer wahren Wasserschlacht fuhr der Schwabe im Qualifying in letzter Sekunde in 1:42,989 Minuten die Bestzeit und richtete damit gleichzeitig eine Kampfansage an WM-Leader Maverick Vinales.

Der Spanier kam bei Dauerregen überhaupt nicht zurecht und muss das Rennen von Startplatz 24 aus aufnehmen.

Hinter Cortese komplettieren dessen Teamkollege Danny Kent und der Spanier Adrian Martin die erste Reihe. Der Abstand des Duos auf Cortese betrug jedoch fast 1,5 Sekunden.

"Es war unsere Strategie, in den letzten Runden nochmal alles zu riskieren. Ich hätte auch stürzen können, habe aber verdient die Pole geholt", sagte Cortese gegenüber SPORT1, der sich auf dem Vorsprung vor Vinales nicht ausruhen will: "Egal wo er steht, er wird Gas geben. Auch wenn er am Anfang etwas mehr Arbeit hat. Das war ein Ausrufezeichen."

Der Deutsche musste zu Beginn der Session mit Problemen an seiner Maschine kämpfen, die mehrmals ausging und Cortese zu einem ungeplanten Stopp in der Boxengasse zwang.

Eine überzeugende Leistung lieferte aus deutscher Sicht Jonas Folger ab, der auf Platz acht einfuhr. Auch Tony Finsterbusch (15.) und Wildcard-Starter Luca Grünwald (16.) lieferten starke Leistungen ab.

Den Bedingungen Tribut zollen mussten dagegen Kevin Hanus (28.) und Marcel Schrötter (30.).

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