Moto3-Pilot Jonas Folger wechselt mit sofortiger Wirkung zum spanischen Topteam Mapfre Aspar und wird Kollege von Hector Faubel.
Damit ersetzt der 18-jährige Folger, der in der aktuellen Saison bislang auf der wenig konkurrenzfähigen Maschine von Iodaracing unterwegs war, Alberto Moncayo.
"Ich bin entzückt, dass ich bei Mapfre Aspar unterschreiben konnte", freute sich Folger: "Dieses Team ist das wohl erfahrenste Team im Fahrerlager, und ich weiß, wie professionell es arbeitet. Ich bin hoch motiviert und werde so hart wie möglich arbeiten, um das Beste aus dieser Möglichkeit zu machen."
Der Bayer wird erstmals beim Indianapolis-GP auf der Kalex-KTM sitzen. "Mein Ziel ist es, das Potential der Kalex auszuquetschen. Es ist eine zuverlässige Maschine, das Chassis und der Motor von KTM sind gut. Sie ist schnell, und es sieht aus, als ob sie leicht zu fahren ist. Ich freue mich extrem auf die erste Ausfahrt und darauf, das Team zu treffen und uns in die Arbeit zu stürzen."
Folger, jüngster deutscher Grand-Prix-Sieger, hatte vor der Saison einen Vertrag bei Ioda unterschrieben, nachdem sein Engagement bei MZ aufgrund von Problemen bei der sächsischen Motorradschmiede geplatzt war. Die Ioda-Maschine war allerdings nicht konkurrenzfähig und hatte häufig Defekte. Mit fünf Punkten liegt Folger im WM-Klassement nur auf dem 27. Platz.
In der vergangenen Saison hatte Folger mit 17 Jahren das 125er-Rennen in Silverstone gewonnen und war WM-Sechster geworden.
Der Spanier Nicolas Terol war damals mit Aspar Weltmeister geworden.



