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Was ist 2015 drin? Stefan Bradl hofft mit Forward auf einige Überraschungen
Stefan Bradl kann sich voll und ganz auf das Yamaha-Chassis konzentrieren © FGlaenzel

Stefan Bradls Teamchef spricht über die Beweggründe, die Entwicklung der Forward-Chassiskomponenten nicht fortzuführen

Das Forward-Team wird in der Zukunft das hauseigene Chassis nicht weiterentwickeln. Vor dem Saisonstart 2014 war geplant, Leasing-Motoren von Yamaha in einem eigenen Chassis zu verwenden. Yamaha entschied sich spontan um und stellte dem Open-Team auch die ehemaligen Tech-3-Rahmen zur Verfügung. Lediglich die Verkleidung und der Tank kamen von Forward.

Im Laufe der Saison präsentierte das führende Open-Team ein eigenes Chassis, das hauptsächlich von Colin Edwards verwendet wurde. Offen war, auf welches Konzept das Team in der Zukunft setzt. Doch vor dem Start der Sepang-Tests verkündete Teamchef Giovanni Cuzari nun das Aus für die hauseigene Entwicklung. Im Gespräch mit 'Motor Cycle News' nennt Cuzari die Gründe.

"Ich denke, wir müssen uns von der Idee, ein eigenes Chassis zu bauen, verabschieden. 2016 wird jeder mit der gleichen Elektronik antreten. Ich bezweifle, dass es sinnvoll ist, viele Bemühungen in ein eigenes Chassis und eine eigene Schwinge zu stecken, wenn Honda und Yamaha Werksmaschinen liefern", bemerkt Cuzari, der im Laufe der Saison 2014 immer wieder betonte, dass er sich nicht von Yamaha abhängig machen möchte.

Doch nun fand ein Umdenken statt. Somit wird das Forward-Chassis, das von Ex-FTR-Konstrukteur Mark Taylor entwickelt wurde, ausgemustet: "Die Werke werden die neuesten Entwicklungen erhalten und die privaten Teams erhalten die Maschinen aus dem Vorjahr. Das ist in meinen Augen die Zukunft der MotoGP. Deswegen ist es wenig sinnvoll, ein eigenes Chassis zu bauen", so der Forward-Teamchef.

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