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Marco Simoncelli kritisiert seine Erzfeinde auch in der MotoGP © Honda

Die Feindschaft zwischen Marco Simoncelli, Àlvaro Bautista und Hector Barberá wurde auch in die MotoGP mitgenommen

Mit Marco Simoncelli, Álvaro Bautista und Hector Barberá sind drei Stars der vergangenen 250er-Jahre zeitgleich in die MotoGP aufgestiegen. Den Psychokrieg haben die drei ebenfalls mitgenommen. So attackiert Simoncelli seine beiden Kontrahenten bereits nach zwei Saisonrennen. Obwohl der Italiener noch Probleme mit dem Umstieg hat, ist er in der WM bestplatzierter 250er-Aufsteiger.

"Das sind keine Männer, sie sind Mädchen", wird Simoncelli vom 'Max Magazin' zitiert. "Sie sind unseriös und ändern die Dinge wie es ihnen passt." Die Gräben aus der Vergangenheit sind bis heute nicht überwunden. "In Australien 2008 wollte mich Bautista zu Sturz bringen, aber er verkalkulierte sich und ging selbst zu Boden. Barberá halte ich auch nicht aus."

Der 250er-Weltmeister von 2008 machte die Vorhersage, dass er sich seine Haare abscheren wird, sollte er die MotoGP-Krone gewinnen. Bis dahin ist es allerdings noch ein langer Weg für den Gresini-Fahrer. Mit seinen Kommentaren wird er sich bestimmt nicht nur Freunde machen. So sagte der 23-Jährige: "Frauen die im Rennsport antreten brechen meine Ei... Das ist ein Männersport."

Trotzdem hat Simoncelli im MotoGP-Fahrerlager auch einige Freunde, darunter auch Valentino Rossi. Der Serienweltmeister macht weiterhin ein Geheimnis über seine Zukunft. Seine Ferrari-Testfahrten bringen den Italiener auch mit der Formel 1 in Zusammenhang. Simoncelli meint dazu: "Ich habe mit ihm darüber gesprochen und er wird die MotoGP nie Richtung Formel 1 verlassen. Ihm bereitet das Motorradfahren viel mehr Spaß."

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