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Álvaro Bautista ist noch nicht ganz warm geworden mit dem Suzuki-MotoGP-Bike © Suzuki

Suzuki-Pilot Álvaro Bautista über seinen Einstand in der MotoGP und die Hilfestellung durch Routinier Loris Capirossi - Bislang gemischtes Saisonfazit

Für Álvaro Bautista ging in diesem Jahr ein Traum in Erfüllung: Der Youngster wurde in das Werksteam von Suzuki berufen und startet 2010 in der MotoGP. Noch fühlt sich der spanische Rennfahrer zwar nicht vollkommen heimisch in der "Königsklasse", profitiert dabei allerdings von den umfangreichen Erfahrungen von Loris Capirossi. Der Italiener ist wie ein Lehrmeister für Bautista.

"Es ist sehr wichtig, einen Teamkollegen mit so viel Erfahrung zu haben", sagt der 25-Jährige bei 'Crash.net'. "Loris ist mir eine große Hilfe. Wenn ich Probleme habe, kann ich seine Daten einsehen und seine Runden mit meinen vergleichen. Außerdem reden wir gelegentlich über die Kurven, den Motor und die Bremsen. Er hilft mir einfach immer, wenn ich Bedarf habe. Das ist mir sehr wichtig."

"Die MotoGP ist nämlich unheimlich schwierig", findet der Suzuki-Fahrer. "Es ist ein recht großer Sprung im Vergleich zur 250er-Kategorie. Ich muss noch immer vieles lernen, habe aber viel Freude am Fahren. Der größte Unterschied ist die Power", erklärt Bautista. "Als ich die Suzuki zum ersten Mal gefahren bin, hatte ich Schwierigkeiten damit, den Vorderreifen am Kurvenausgang auf dem Boden zu halten."

"Dann gibt es da noch so viel Elektronik - und damit musst du ebenfalls arbeiten. Das ist alles sehr knifflig, doch Schritt für Schritt läuft es besser", gibt der MotoGP-Debütant zu Protokoll. "Mein erstes Rennen verlief allerdings nicht so, wie ich das wollte. Das war nicht unbedingt meine beste Erfahrung in der MotoGP, doch in Jerez waren wir schon schneller und ich sah die Zielflagge", berichtet Bautista.

"Erneut hatte ich einige Probleme. In die Top 10 zu fahren war aber ein gutes Ergebnis", so der frühere 250er-Pilot, der sich in Frankreich weiter steigern möchte. "Le Mans ist eine seltsame Strecke", hält Bautista fest und erklärt: "Dort verändert sich das Wetter ständig, was die Sache recht schwierig macht. Es gibt viele langsame Kurven auf dieser Strecke - und die mag ich nicht so sehr."

"Die Suzuki hat aber gute Bremsen und vielleicht können wir in Le Mans einige Rivalen hinter uns lassen. Wir wollen auf jeden Fall wieder das Maximum herausholen", kündigt der MotoGP-Aufsteiger an und fügt abschließend hinzu: "Ich bin zwar noch nicht zu einhundert Prozent firm mit dem Bike, arbeite aber hart daran. Zur Saisonmitte sollte ich soweit sein. Das wäre perfekt", meint Bautista.

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