vergrößernverkleinern
Das Suzuki-Duo möchte in Le Mans eine deutlich bessere Leistung abliefern © Suzuki

Loris Capirossi und Álvaro Bautista wollen in Le Mans eine starke Leistung abliefern und ordentlich punkten - Bautista noch immer mit Schmerzen

Für Suzuki verlief der Saisonstart der MotoGP alles andere als nach Wunsch: Von der Spitzengruppe waren Loris Capirossi und Álvaro Bautista zumeist weit entfernt und konnten in den beiden ersten Rennen des Jahres lediglich 13 WM-Punkte einfahren. Entsprechend motiviert reist die Mannschaft nach Le Mans, zumal man beim Test in Jerez einige wichtige Fortschritte erzielen konnte.

"Ich muss unbedingt wieder auf die Strecke, denn unsere Saison muss erst noch so richtig anlaufen. Seltsam ist nur: Wir haben schon fast Juni, aber erst zwei Rennen liegen hinter uns. Bei so wenig Action kann man nur schwer einschätzen, wo wir im Augenblick stehen", gibt Routinier Capirossi vor dem dritten Saisonlauf zu Protokoll. Der Italiener zieht viel Zuversicht aus dem jüngsten Test.

"Diese Probefahrten sind positiv für uns verlaufen. Wir kamen voran", meint der 37-Jährige. "Le Mans ist aber immer eine Lotterie, weil du nicht weißt, was du vom dortigen Wetter erwarten kannst. Wir haben gehört, dass es gut sein soll. Nur: Eine Garantie dafür gibt es nicht. Wir müssen uns auf alles gefasst machen. Fest steht allerdings, dass ich Feuer und Flamme bin", hält Capirossi fest.

"Ich freue mich auf die vor uns liegenden Aufgaben und hoffe, dass Álvaro rennbereit ist. Er verbessert sich immer weiter - und wir brauchen zwei starke Fahrer", sagt der Rennrekordler. Bautista selbst gibt sich kämpferisch: "Das Rennen in Jerez scheint schon eine Ewigkeit zurück zu liegen. Ich will endlich wieder angreifen. Leider hatte ich in der vergangenen Woche einen kleinen Unfall."

"Dabei habe ich mir einen Knochen in der Schulter gebrochen und musste mich aus diesem Grund einer Operation unterziehen. Ich habe Schmerzen, konzentriere mich aber vollkommen auf das vor uns liegende Wochenende", so der MotoGP-Debütant. "Le Mans zählt indes nicht zu meinen Lieblingsstrecken. Es ist der einzige Kurs, bei dem ich noch nie auf dem Podium war."

"Es wäre großartig, diesen Umstand schnellstmöglich zu ändern. In Jerez war ich Zehnter, will aber besser abschneiden - auch wenn ich ein Rookie bin. Mein Rennstart war nicht besonders gut in Spanien. Beim Test habe ich das geprobt und hoffe, dass ich mich für das Rennen verbessern kann. Am wichtigsten ist aber ohnehin, das Bike zu fahren. Und dabei werde ich mein Bestes geben."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel