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Nicky Hayden hat mit Le Mans noch eine Rechnung zu begleichen © Ducati

Nicky Hayden und Ducati kamen in Le Mans nie gut zurecht - An diesem Wochenende soll aber alles anders werden

Le Mans zählte noch nie zu den Lieblingsstrecken des Manns aus Kentucky. Nicky Hayden schaffte es in sieben Versuchen nicht einmal auf das Siegespodest. Die beste Platzierung gelang ihm in seinem Weltmeisterjahr 2006, als er als Fünfter ins Ziel kam. Ob er mit Ducati seine Bilanz aufbessern wird, bleibt abzuwarten. Das Motorrad der Italiener kam in Le Mans noch nie gut zurecht. 2007 gelang Casey Stoner die letzte Podestplatzierung für die Roten.

"Wir haben in Le Mans noch nie großartige Ergebnisse erzielen können, aber in diesem Jahr erwarte ich ein gutes Rennen von unseren beiden Piloten", erklärt Vittoriano Guareschi. Der Teammanager begründet seinen Optimismus folgendermaßen: "Casey und Nicky sind in ausgezeichneter Form und die GP10 schont wegen ihrer verbesserten linearen Leistungskurve die Reifen auf dieser Strecke nun mehr. Unsere Piloten sollten deshalb besser zurecht kommen."

Nicky Hayden ist sich seiner Bilanz in Le Mans bewusst. "Le Mans ist für mich wahrscheinlich die schwierigste Strecke im Kalender. Ich glaube, das ist der einzige Ort, wo ich noch nie am Podium und in der ersten Startreihe gestanden bin. Es wird also spannend, wie es in diesem Jahr laufen wird", meint der US-Amerikaner. Entscheidend bei der Abstimmung ist laut seinem Teamkollegen Stoner, dass das Motorrad "stabil auf der Bremse ist, aber auch schnell aus den Kurven kommt, speziell in den langsamen Streckenabschnitten".

Hayden meint aber, dass die GP10 in punkto Bremsstabilität einen großen Schritt nach vorne gemacht hat, weshalb er für das Wochenende optimistisch ist. Das darf er nach seinem starken Saisonbeginn auch sein. "Wie ich schon des öfteren gesagt habe, der Saisonstart verlief gut und ich habe zwei gute Rennen hinbekommen. Aber wir müssen am Boden bleiben und weiterarbeiten, denn wir wollen konstant vorne mitfahren und die Lücke zu den Piloten an der Spitze schließen. Die letzten paar Zehntel sind immer am schwierigsten zu finden, aber ich fühle mich wohl mit dem Motorrad und in meinem Team", erklärt der 28-Jährige.

Auch Stoner ist optimistisch, dass die Durststrecke von Ducati in Le Mans an diesem Wochenende enden wird. "In der Vergangenheit waren wir hier meistens schnell und konnten an der Spitze mitfahren, aber wir haben nie die Resultate eingefahren, die wir uns gewünscht haben. In diesem Jahr können wir mit größeren Erwartungen als in den vergangenen beiden Saisonen hinfahren", so der Australier vor dem dritten Saisonlauf der MotoGP.

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