vergrößernverkleinern
Álvaro Bautista hat mit der Suzuki und seiner Verletzung zu kämpfen © Suzuki

Suzuki wird in Le Mans nicht das neue Chassis verwenden - Eine neue Hinterradschwinge macht das Motorrad stabiler

Suzuki wird in Le Mans nicht das neue Chassis einsetzen. Beim Testtag am Montag nach dem Jerez-Grand-Prix wurde das Fahrverhalten damit nicht besser. Eine neue Hinterradschwinge, die ebenfalls in Spanien probiert wurde, kommt aber in Frankreich zum Einsatz, da sich damit die GSV-R am Kurvenausgang stabiler anfühlt.

"Die Schwinge ist dem Vorgängermodell sehr ähnlich. Ich habe damit aber ein viel besseres Gefühl", wird Álvaro Bautista von 'Motor Cycle News' zitiert. "Es hat die Maschine viel ruhiger gemacht und ich denke, wir werden sie in Le Mans einsetzen." Der Spanier brach sich beim Motocross-Training das Schlüsselbein, geht aber davon aus, in Frankreich am Start zu stehen.

Suzuki ist nach zwei Rennen das schwächste Werksteam. Mit dem neuen Chassis hätte ein weiterer Sprung erfolgen sollen. Dem ist derzeit aber nicht so. "Ich bevorzuge den alten Rahmen", sagt Bautista. "Mit dem neuen Fahrwerk bewegt sich das Motorrad am Kurvenausgang zu viel, das alte Chassis liegt viel stabiler."

Teamchef Paul Denning kennt die Suzuki-Probleme: "Wir versuchen das Motorrad bei verschiedenen Bedingungen vielseitiger zu machen. Es scheint aber, dass wir damit sehr zu kämpfen haben. Wir müssen die Maschine vielseitiger machen, damit wir nur ein paar Zehntel verlieren und nicht gleich einen massiven Zeitverlust haben. Die Fahrer müssen uns aber noch mehr und bessere Rückmeldungen geben. Außerdem brauchen wir ein breiteres Temperaturarbeitsfenster bei der Reifenhaftung."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel